Unternehmen

Weniger Firmenpleiten, weniger Schulden

Lesezeit: 1 min
10.06.2015 13:09
In deutschen Unternehmen gibt es immer weniger Pleiten. Die Forderungen der Gläubiger sanken ebenfalls in Summe. Die meisten Insolvenzen gab es im ersten Quartal im Handel.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Zahl der Firmenpleiten geht in Deutschland immer weiter zurück. Im ersten Quartal meldeten die Amtsgerichte nur noch 5715 Unernehmensinsolvenzen - 7,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. „Zuletzt hatte es im ersten Quartal 2010 einen Anstieg gegeben“, erklärte das Statistische Bundesamt am Mittwoch. Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Amtsgerichte auf knapp 4,2 Milliarden Euro. Das sind rund 1,8 Milliarden Euro weniger als ein Jahr zuvor.

Die meisten Pleiten gab es im Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Fahrzeugen): Hier wurden von Januar bis März 1025 Fällen registriert. Im Baugewerbe wurden 962 Insolvenzanträge gestellt, bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistern waren es 633. Weiter rückläufig sind die Verbraucherinsolvenzen. Diese sanken um 7,7 Prozent auf 20.404.

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Technologie
Technologie Globalisierung Gesundheitswesen: Das gelbe Impfbuch aus Papier wird digital
18.06.2024

Milliarden Covid-Impfzertifikate haben als Nachweise ihre Gültigkeit verloren. Der traditionelle Impfpass soll an die Stelle der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Liquidität: Baubranche leidet unter übler Zahlungsmoral der Behörden
18.06.2024

Die deutsche Baubranche kämpft neben der Wohnungsbau-Krise vor allem mit der schlechten Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. Ausgerechnet...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie passives Investieren den Markt für Vermögensverwalter in Deutschland verändert
18.06.2024

In den letzten Jahren hat sich die Landschaft der Vermögensverwaltung in Europa und Deutschland grundlegend verändert. Ein wesentlicher...

DWN
Politik
Politik Umfrage Thüringen-Wahl: AfD und BSW bei fast 50 Prozent - schwierige Regierungsbildung droht
18.06.2024

Rund zweieinhalb Monate vor der Thüringen-Wahl zeigt sich eine schwierige Regierungsbildung. In einer aktuellen Umfrage des Instituts...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX-Erholung auf wackligen Beinen, US-Dollar im Aufwind, Gold leidet - der DWN-Marktreport
18.06.2024

Die DAX-Erholung hat sich im Dienstagshandel fortgesetzt, alles bleibt aber eine wacklige Angelegenheit. Am Gesamtmarkt sorgen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rockwell Automation: Cybersicherheit dominiert Prioritätenliste der Automobilindustrie
18.06.2024

Eine neue Studie von Rockwell Automation zeigt, dass Cybersicherheit für Automobilhersteller oberste Priorität hat. Aber warum ist das so?

DWN
Politik
Politik EU-Spitzenposten: Keine Einigung - von der Leyen braucht Geduld
18.06.2024

Der Poker um die Besetzung der EU-Spitzenposten nach der Europawahl geht in die Verlängerung: Die Staats- und Regierungschefs der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mittelstandsumfrage: Betriebssoftware ist das Herzstück der Digitalisierung in Unternehmen
18.06.2024

Ein neuer Report zeigt: ERP-Systeme sind entscheidend für die Digitalisierung im Mittelstand. Während KI und Cloud weniger wichtig sind,...