Groß-Investor: Wallstreet-Banken prüfen Einstieg bei Bitcoin

Der Großinvestor Mike Novogratz glaubt, dass institutionelle Investoren in einigen Monaten in die Kryptowährung Bitcoin investieren werden.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Die virtuelle Währung Bitcoin. (Foto: dpa)

Die virtuelle Währung Bitcoin. (Foto: dpa)

Der Großinvestor Mike Novogratz sagt, dass die ersten institutionellen Investoren wie beispielsweise Banken und Versicherungen in sechs bis acht Monaten in die Kryptowährung Bitcoin investieren werden, berichtet der englischsprachige Dienst von Reuters. Novogratz zufolge würden große Finanzdienstleister dann selbst Bitcoin oder ähnliche Produkte verkaufen.

Novogratz ist Vorstandsvorsitzender bei Galaxy Investment Partners, eines im Bereich der Digitalwährungen engagierten Finanzunternehmens. Novogratz selbst hatte erst vergangenes Wochenende eigenen Angaben zufolge für 15 bis 20 Millionen Euro Bitcoin gekauft. „Die Institutionalisierung dieser Branche kommt und sie kommt schnell“, wird Novogratz zitiert.

Institutionelle Anleger und Notenbanken zögern jedoch derzeit, in den Bereich zu investieren, weil es in den vergangenen Monaten zu erheblichen Preisschwankungen bei Digitalwährungen wie Bitcoin und Ethereum gekommen war. Beispielsweise warnten schon die Zentralbanken der EU, Russlands und Chinas vor Kryptowährungen. Allein seit Jahresbeginn hat sich der Kurs des Bitcoin auf etwa 8.000 Dollar fast versechsfacht.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***