IBM setzt Blockchain gegen Fälschungen von Festplatten ein

Die Blockchain von IBM soll sicherstellen, dass die Endbenutzer Datenträger vom Originalhersteller Seagate geliefert bekommen.

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IBM setzt Blockchain ein, um gegen Datenträger-Fälschungen vorzugehen. (Foto: dpa)

IBM setzt Blockchain ein, um gegen Datenträger-Fälschungen vorzugehen. (Foto: dpa)

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IBM bekämpft Festplatten-Fälschungen mit Blockchain

Der globale Tech-Gigant IBM arbeitet mit dem Hardwarehersteller Seagate zusammen, um mithilfe der Blockchain-Technologie sicherzustellen, dass die Festplatten von Computern authentisch sind.

Die Unternehmen wollen von Seagate produzierte Laufwerke auf der Blockchain-Plattform von IBM protokollieren, um zu verhindern, dass Fälschungen in Datenservern verwendet oder anderweitig an Endbenutzer verteilt werden, die echte Produkte erwarten. Die Partnerschaft wird zunächst für Laufwerke verwendet, die für IBM-Server gedacht sind.

Um die Laufwerke zu überprüfen, wird Seagate jetzt auf jedem produzierten Laufwerk eine physische Markierung hinzufügen, die einen elektronischen Schlüssel enthält, der in der IBM-Blockchain gespeichert wird.

Dieser Schlüssel kann jederzeit überprüft werden, um sicherzustellen, dass das Produkt, das über die Lieferkette verschickt wird, immer noch das authentische Laufwerk ist, das Seagate produziert hat.

Bruce Anderson, globaler Geschäftsführer von IBM Electronics Industry, sagte, dass Blockchain neben der Verfolgung von Seagate-Laufwerken auch die Lieferkettenprozesse im Allgemeinen verbessern kann, indem Papierarbeit vereinfacht oder sogar abgeschafft wird.

Anderson geht daher davon aus, dass diese Plattform aufgrund der Größe des Fälschungsproblems „sehr schnell“ angenommen wird. Er zitierte eine Studie der Internationalen Anti-Fälschungs-Koalition, in der projiziert wurde, dass der Gesamtwert gefälschter oder gefälschter Waren im Jahr 2015 weltweit mehr als 1,7 Billionen US-Dollar betrug.

Um dieses Problem zu lösen, müssen laut Anderson die verschiedenen Unternehmen der Branche zusammenarbeiten. IBM habe sich bereits an andere Hersteller gewandt, um das Interesse an der Verwendung einer Blockchain zur Nachverfolgung von Produkten zu messen.

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