Politik

NATO weist sieben russische Diplomaten aus

Lesezeit: 1 min
27.03.2018 16:45
Die NATO hat sieben russische Verbindungsdiplomaten ausgewiesen.
NATO weist sieben russische Diplomaten aus

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die NATO weist sieben russische Diplomaten aus. Begründet wird die Maßnahme mit dem mutmaßlichen Giftgas-Anschlag auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal. „Ich habe heute die Akkreditierung von sieben Mitarbeitern der russischen Vertretung bei der NATO entzogen“, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag in Brüssel, wie AFP berichtet. Drei laufende Anträge auf eine Akkreditierung würden zudem abgelehnt.

„Das wird eine klare Botschaft an Russland senden, dass es Kosten und Konsequenzen für ihr inakzeptables Verhaltensmuster gibt“, sagte Stoltenberg. Mehr als 20 Staaten hatten in den vergangenen Tagen die Ausweisung russischer Diplomaten bekanntgegeben.

London macht Moskau für den Angriff verantwortlich, bei dem nach britischen Angaben das in der Sowjetunion entwickelte militärische Nervengift Nowitschok eingesetzt worden sein soll. Russland hat die Vorwürfe wiederholt entschieden zurückgewiesen. Die britische Regierung hat bislang keine Beweise für ihre Anschuldigungen vorgelegt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Still und leise: EU-Kommission beschließt wirtschaftsfeindliches Umwelt-Regelwerk - in Deutschland kriegt es keiner mit

In seinem großen Gastbeitrag für die DWN analysiert der Leiter der "Akademie Bergstraße", Henrik Paulitz, ein Ereignis, das von den...

DWN
Politik
Politik Neuer Brennpunkt im Nahen Osten: Wer steckt hinter der Palast-Intrige in Jordanien?

Jordanien galt als Stabilitätsanker im Nahen Osten. Doch jetzt könnte ein Umsturzversuch das Land entscheidend destabilisieren - und...

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Technologie
Technologie Neue wissenschaftliche Erkenntnisse: Fangen E-Autos tatsächlich schneller an zu brennen?

Nicht wenige glauben, dass E-Autos schneller Feuer fangen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die TU Braunschweig hat dazu jetzt...

DWN
Finanzen
Finanzen Nie zuvor haben Investoren so viel Geld in ETFs investiert

Im ersten Quartal gab es Rekordzuflüsse von 359,2 Mrd. Dollar in börsengehandelte Fonds. Der historische Rekord ist eine Folge der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Regierung muss keine Geldgeschenke verteilen: Selbsterarbeiteter Wirtschaftsboom in China erreicht Verbraucher

Der starke Anstieg der Importe zeigt, dass der Wirtschaftsboom in China nun auch bei den Verbrauchern angekommen ist. Im Gegensatz zu den...

DWN
Technologie
Technologie Ein nationaler Stromausfall rückt immer näher: Deutschland schaufelt sich mit seiner radikalen Energie-Politik sein eigenes Grab

DWN-Kolumnist Ronald Barazon liefert eine brisante Analyse der fehlenden Energiesicherheit unseres Landes.