Weltbank fordert Blockchain-System für staatliche Aufträge

 

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18.10.2018 23:34
Die Autoren sagen, dass Blockchain die Zuteilung von staatlichen Aufträgen an Unternehmen effizienter machen würde.
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Weltbank-Experten fordern Blockchain-System für Staatsaufträge

Ein neues Papier, das von Experten der Weltbankgruppe verfasst wurde, schlägt die Entwicklung eines Blockchain-Netzwerks vor, um die Effizienz in den Beschaffungssystemen weltweit zu erhöhen.

Dr. Ramanathan Somasundaram und SM Quamrul Hasan, beide auf Regierungsbeschaffung spezialisierte Forscher, verfassten den Konsultationsbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde und Blockchain in einem technologischen Vorschlag für die Asiatische Entwicklungsbank anpries.

Derzeit gibt es auf der ganzen Welt zwischen 200 und 250 verschiedene E-Government-Beschaffungssysteme (e-GP), sagen die Autoren. Während diese Systeme das Potenzial haben, die Transparenz der Regierung zu erhöhen, behindert die isolierte Natur der Systeme deren weitere Entwicklung.

Mit detaillierten technischen Erläuterungen schlagen die Autoren die Entwicklung eines Blockchain-Systems vor, das über die Systeme der weltweiten Regierungen hinweg eingesetzt werden kann, wobei jeder Teilnehmer als Netzknoten für den Zugriff auf Lieferantendatenbanken in verschiedenen Ländern zuständig ist.

Das Papier argumentiert, dass diese Methode mögliche aktuelle Probleme eliminieren kann. So müssen Lieferanten derzeit die Eintragung in verschiedene Beschaffungsdatenbanken mehrere Mal beantragen. Zudem würde die Methode den Regierungen in Echtzeit Einsicht in die tatsächliche Arbeitsbelastung der Anbieter geben.

Weitere Meldungen

Baidu und TRON kooperieren beim Cloud-Computing

  • Das dezentrale Internetprojekt TRON (TRX) und Chinas größter Internetsuchdienstanbieter Baidu werden bei Cloud-Computing-Ressourcen zusammenarbeiten, sagte die TRON Foundation auf Twitter.
  • Die Kooperation sei ein Vorstoß, um "Blockchain-Lösungen [...] für Benutzer und kleine Unternehmen gleichermaßen zugänglicher zu machen".
  • Bemerkenswerterweise konzentriert sich die Partnerschaft Berichten zufolge auf den Erwerb und die Nutzung der grundlegenden Cloud-Computing-Ressourcen von Baidu, anstatt eine Verbindung auf Blockchain-Business-Ebene zu sein.

Japan: Stromunternehmen forscht mit Bank und Universität zu Blockchain

  • Eine Vier-Wege-Partnerschaft zwischen großen japanischen Unternehmen wird die mögliche Verwendung von Blockchain in der verteilten Stromversorgung untersuchen.
  • Kansai Electric Power Co. (Kepco) wird bei dem Projekt mit der Mitsubishi UFJ Bank, der IT-Service-Management-Firma Nihon Unisys und der Universität von Tokio zusammenarbeiten.
  • Ziel ist es, Solarenergieversorgern zu ermöglichen, überschüssige Energie an die Verbraucher zu verkaufen.

Accenture startet kommerzielle R3-Blockchain-Lösung in Thailand

  • Der globale Beratungskonzern Accenture und Digital Ventures, eine Fintech-Tochter des thailändischen Finanzdienstleistungskonzerns Slam Commercial Bank (SCB), haben eine gemeinsam entwickelte Blockchain-Lösung angekündigt, die den kommerziellen Betrieb in Thailand durch den Einsatz des Open-Source Corda-Blockchain-Protokolls von R3 effizienter macht den Prozess des Zahlungseingangs und -erwerbs und des Zugangs zu Finanzmitteln umgestalten.
  • Accenture entwickelte die Plattform in Partnerschaft mit SCG unter Verwendung von "Design Thinking, Agile Methodology und DevOps-Prinzipien sowie Microservices und Cloud-Technologien".
  • Gegenwärtig ist die Lösung bereits praktisch implementiert und wickelt Transaktionen mit einer Reihe von SCG-Lieferanten ab.

Russisches Startup erstellt Blockchain-Copyright-Netzwerk in Usbekistan

  • Ein russisches Startup-Unternehmen für geistiges Eigentum hat ein Memorandum mit Vertretern der usbekischen Hauptstadt Taschkent unterzeichnet, um Blockchain zur Verwendung im Urheberrecht zu integrieren, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS am Dienstag, den 16. Oktober.
  • Der Präsident des Nationalen Koordinierungszentrums für die Koordination von IP-Handel (IPChain), Andrej Kritschewskij, traf den Leiter der Innovationsabteilung von Tashkent Jasur Zachidow während des Open Innovations Forums in Moskau.
  • Beide Parteien einigten sich darauf, dezentrale Lösungen zum Schutz der Urheberrechte in verschiedenen Bereichen wie geistiges Eigentum und Patentakten zu implementieren.

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