Technologie

VW baut Ladesystem für Elektroautos in China auf

Lesezeit: 1 min
13.01.2019 17:25
Volkswagen treibt seine Pläne voran, den Absatz von Elektrofahrzeugen in China zu verstärken.
VW baut Ladesystem für Elektroautos in China auf

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die Volkswagen AG baut in China zusammen mit lokalen Partnern ein Netz von Schnellladestationen auf. Dies ist Teil der Bemühungen, den Absatz von Elektrofahrzeugen auf dem weltweit größten Markt anzukurbeln, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen zu Bloomberg.

Volkswagen und der langjährige Partnerhersteller China FAW Group Co. werden landesweit jeweils 30 Prozent der Ladebetriebsanlagen besitzen, sagten die Insider, die anonym bleiben wollen, da die Inhalte vertraulich sind. Den Rest würden zwei weitere chinesische Unternehmen halten.

Globale KfZ-Hersteller wie Volkswagen und Ford Motor Co. verlagern ihren Fokus auf Elektroautos, da der Umsatz bei herkömmlichen Fahrzeugen auf dem chinesischen Automobilmarkt im Jahresverlauf zum ersten Mal seit mindestens zwei Jahrzehnten rückläufig gewesen ist.

Zwar machen Elektrofahrzeuge nur wenige Prozent des gesamten Pkw-Absatzes aus. Doch die Wachstumsraten sind beeindruckend. China will bereits im Jahr 2020 den Verkauf von 2 Millionen Neufahrzeugen erreichen, die mit neuen Energien betrieben werden. Ziele sind saubere Luft und eine reduzierte Abhängigkeit von importiertem Öl.

Laut den Insidern ist das Netz von Schnellladestationen Teil des Plans von Volkswagen, in diesem Jahr zusammen mit Partnern 4 Milliarden Euro in Elektrifizierung und intelligente Autos zu investieren. Die Unternehmen würden zunächst jeweils 1 Milliarde Yuan in das Projekt investieren und planen, ihre Einsätze im Laufe der Jahre zu erhöhen.

Die Gespräche für das Vorhaben stünden kurz vor dem Abschluss und sollen in der ersten Hälfte dieses Jahres abgeschlossen werden. Die SAIC Motor Corp., ein weiterer VW-Partner, ist ebenfalls bereit, mit an Bord zu kommen. Auch weitere chinesische Auto- und Batteriehersteller werden voraussichtlich in Zukunft mitmachen.

Im November hatte Volkswagen gesagt, man untersuche den Bau eines öffentlichen Schnellladennetzes in China. Dieses solle es den Fahrern ermöglichen, ihre Fahrzeuge innerhalb von 15 Minuten aufzuladen und damit eine Reichweite von 400 Kilometern zu erreichen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende: Mit Vorsatz in den nächsten Crash

Die Fed befindet sich in einem Teufelskreis: Lässt sie die Zinsen unangetastet, steigt die Inflation. Erhöht sie die Zinsen, brechen die...

DWN
Technologie
Technologie Wenn Russland den Hahn zudreht: "Dann gnade uns Gott"

Kernenergie, sagt der Diplomingenieur für Kernenergetik, Manfred Haferburg, ist sicher. Die deutsche Energiewende hingegen sieht er...

DWN
Deutschland
Deutschland Andrij Melnyk: Der Mann mit dem Zeigefinger

Der ukrainische Botschafter mag noch so sehr im Recht sein - er läuft Gefahr, potentielle Unterstützer zu verprellen.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Warum die Sanktionen des Westens an Russland abprallen

Analysten sind überrascht, dass die Sanktionen des Westens der russischen Wirtschaft kaum Schaden zufügen. Russland war offenbar gut auf...

DWN
Politik
Politik Machtwechsel in Australien: Premier räumt Wahlniederlage ein

Australiens Konservativen von Ministerpräsident Scott Morrison müssen nach fast neun Jahren abtreten. Doch die Labor-Partei benötigt...

DWN
Politik
Politik Nach Niederlage in Mariupol: Ukraine fürchtet russische Offensive im Donbass

Nachdem die russischen Truppen die Hafenstadt Mariupol erobert haben, befürchtet die Ukraine nun eine Offensive im nahegelegenen Donbass.

DWN
Deutschland
Deutschland ADAC startet bundesweite Fahrrad-Pannenhilfe

Pannenhilfe und individuelle Mobilität stehen für den ADAC weiterhin an erster Stelle. Nun auch, wenn ein Mitglied mit dem Fahrrad...