Deutschland

Warum das Tragen von Schutzmasken am Steuer riskant ist

Autofahrer müssen besonders Obacht walten lassen. Ihnen droht beim Tragen einer Schutzmaske ein Bußgeld.
22.04.2020 15:19
Lesezeit: 1 min
Warum das Tragen von Schutzmasken am Steuer riskant ist
Die Kombo zeigt sechs Politiker beim Tragen oder An- und Abziehen eines Mundschutzes. (Foto: dpa) Foto: Deutsche Wirtschaftsnachrichten, DPA

Wer mit einer Schutzmaske am Steuer erwischt wird, muss ein Bußgeld zahlen. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet: “Mit Mundschutz am Steuer? Das kann teuer werden. Michael Däumich, Sprecher des Polizeireviers Anhalt-Bitterfeld, verweist auf Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung. Darin heißt es: ,Wer ein Kraftfahrzeug führt, darf sein Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken, dass er nicht mehr erkennbar ist.’ Das gilt auch in Corona-Zeiten.”

Es drohen Bußgelder in Höhe von 60 Euro. Der Rheinische Spiegel wörtlich: “60 Euro kostet die Vermummung, denn der Paragraf 23 (Artikel 4) der Straßenverkehrsordnung kennt auch während der Corona-Krise hier keine Ausnahme bei ,normalen’ Fahrern – außer es liegen vorgeschriebene, besondere Hygiene- oder Sicherheitsmaßnahmen vor (§ 21a Absatz 2 Satz 1).”

Rechtsanwältin Daniela Mielchen hält selbstgemachte Gesichtsmasken für problematisch. “Bei selbsthergestellten Masken ist hingegen Vorsicht geboten, soweit der Großteil des Gesichts verdeckt ist und dadurch keine Identifizierung mehr möglich ist”, zitiert inSüdthüringen.de Mielchen.

Die Corona-Bußgeldkataloge der einzelnen Bundesländer können Sie HIER abrufen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Inflation und Konsumzurückhaltung: Wie Deal-Plattformen die Kaufkraft der Verbraucher stärken

Angesichts einer persistenten Inflation und steigender Lebenshaltungskosten sehen sich private Haushalte in Deutschland einem erheblichen...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Technologie
Technologie Anthropic hält neues KI-Modell zurück: Warum die Öffentlichkeit außen vor bleibt
16.04.2026

Anthropic hält ein besonders leistungsfähiges KI-Modell bewusst zurück und stellt es nur ausgewählten Unternehmen zur Verfügung, da...

DWN
Politik
Politik Weniger zahlen bei miesem Handynetz: Staat legt Regeln fest
16.04.2026

Die Handynetze werden besser, doch mancherorts gibt es noch immer Defizite. Sind die groß, kann der Verbraucher im Streit mit dem...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Private Ersparnisse in Europa: EU will mehr Kapital in Investitionen lenken
16.04.2026

Europas enormes Sparvermögen rückt zunehmend in den Fokus der Wirtschaftspolitik, während die EU nach Wegen sucht, Kapital produktiver...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Wall Street schließt uneinheitlich, während Tech-Rallye den S&P 500 auf ein Rekordhoch treibt
15.04.2026

Ein spannender Handelstag voller Kontraste hält Anleger in Atem und sorgt für überraschende Wendungen.

DWN
Politik
Politik „Strategische Partnerschaft“ mit der Ukraine: Deutschland vereinbart Rüstungsdeals mit Selenskyj
15.04.2026

Die finanzielle und militärische Hilfe für die Ukraine nimmt federführend durch Deutschland und Großbritannien an Fahrt auf. Nachdem...

DWN
Technologie
Technologie Novo Nordisk-Aktie: KI von OpenAI soll Pharmaentwicklung beschleunigen
15.04.2026

Novo Nordisk treibt den Einsatz von KI in der Pharmaindustrie voran und setzt dabei auf eine Kooperation mit OpenAI. Kann künstliche...

DWN
Politik
Politik Deutschlands Photovoltaik-Ausbau: Wie Solarstrom Europas Energiemarkt stabilisiert
15.04.2026

Deutschlands Photovoltaik-Ausbau gewinnt in einem angespannten geopolitischen Umfeld strategisch an Bedeutung für den europäischen...

DWN
Politik
Politik YouGov-Umfrage: AfD klar stärkste Kraft - Union stürzt auf schlechtesten Wert seit vier Jahren
15.04.2026

In einer YouGov-Umfrage kann sich die AfD deutlich von den anderen Parteien absetzen. Auch Grüne und Linke legen zu. Die einzigen, die...