Politik

Tausende protestieren in Stuttgart gegen Corona-Vorschriften

In Stuttgart haben sich am Samstag schätzungsweise 5.000 Menschen zusammengefunden, um gegen die Corona-Vorschriften zu demonstrieren.
03.05.2020 19:24
Aktualisiert: 03.05.2020 19:24
Lesezeit: 1 min
Tausende protestieren in Stuttgart gegen Corona-Vorschriften
02.05.2020, Baden-Württemberg, Stuttgart: "Wir sind das Volk" steht auf dem Schild zweier Teilnehmer einer Protestkundgebung der Initiative «Querdenken» auf dem Cannstatter Wasen. (Foto: dpa) Foto: Christoph Schmidt

Mehrere tausend Menschen haben nach Veranstalterangaben in Stuttgart gegen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus demonstriert. Bei der als «überparteilich» bezeichneten Demonstration auf dem Cannstatter Wasen forderte Initiator Michael Ballweg die Einhaltung der Grundrechte wie Versammlungsfreiheit und Glaubensfreiheit. Der IT-Unternehmer sprach von rund 5.000 Teilnehmern am Samstag, so die dpa. Die Polizei sprach von einem friedlichem Verlauf. Die Demonstranten hätten sich im Großen und Ganzen an die Abstandsregeln gehalten.

Hinter dem Protest steht die Initiative «Querdenken» von Ballweg. Nach einem anfänglichen Verbot der Stadt hatte die Initiative demonstrieren dürfen, weil das Bundesverfassungsgericht einem Eilantrag gegen das Verbot stattgegeben hat. Seine regelmäßigen Demos erhalten Zulauf: Vergangene Woche waren es noch wenige Hundert auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Bundesweit finden ähnliche Demos statt.

Mehr zum Thema:

Widerstand gegen Corona-Maßnahmen: Höchstgerichte fordern Rücknahme von Ausgangssperre und Demo-Verboten

Corona-Kredite: Staat treibt Unternehmen in die Pleite, statt ihnen zu helfen

Corona: Merkels Aussagen auf Pressekonferenzen kosten den Handel viele Millionen

Gegen Russland und China: Nato rüstet sich für zweite Corona-Welle

Stoppt Corona die Afrikanische Schweinepest?

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Panorama
Panorama DWN-Podcast Folge 50: Die Woche im Rückblick – KW 45
06.11.2026

Unser neuer Podcast ist da: Die ganze Woche in wenigen Minuten. Der DWN-Wochenrückblick bringt die Themen, die zählen – eingeordnet,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Lufthansa in der Krise: Billigflieger sollen Gewinne retten
06.11.2026

Steigende Treibstoffpreise, hohe Betriebskosten und die Folgen vergangener Streiks setzen Lufthansa zunehmend unter Druck. Trotz...

DWN
Finanzen
Finanzen Nationale Reserven: Goldkäufe der Notenbanken steigen deutlich
06.11.2026

Notenbanken haben ihre Goldkäufe im dritten Quartal deutlich ausgeweitet, während Anleger weniger Barren und Münzen kauften. Welche...

DWN
Unternehmen
Unternehmen E-Rechnung ab 2027: Wie KMU die Umstellung wirtschaftlich gestalten
06.11.2026

Die E-Rechnung wird für noch mehr Unternehmen Pflicht – doch wo lässt sich sparen? Christian Mehrtens, Geschäftsführer von Sage...

DWN
Finanzen
Finanzen Ist das das Geräusch einer platzenden KI-Blase?
06.11.2026

Die größten Technologiekonzerne investieren immer höhere Summen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Doch Anleger beginnen, die...

DWN
Politik
Politik Sozialreformen: Hohe Bereitschaft der Deutschen zu persönlichen Einschnitten
06.11.2026

Der Reformbedarf ist groß in Deutschland, darüber herrscht Einigkeit. Doch wie steht es um die Opferbereitschaft der Bevölkerung? Eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Ausverkauf von Tech-Aktien: Südkoreas Börse bricht ein
06.11.2026

Der Ausverkauf von Tech-Aktien in den USA belastet auch die Börsen in Asien. Besonders betroffen ist der südkoreanische Aktienmarkt. In...

DWN
Politik
Politik Robert Habeck warnt vor Putins nächster Falle: „Wir dürfen nicht wieder wegsehen“
06.11.2026

Europa hat die Gefahr durch Putin lange unterschätzt. Der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeck fürchtet, dass sich dieser Fehler in...