Deutschland

US-Höchstgericht urteilt im Besitz-Streit um den Welfenschatz der Preußen-Stiftung

Der höchste Gerichtshof der USA soll klären, ob die Stiftung Preußischer Kulturbesitz rechtmäßiger Eigentümer des Welfenschatzes ist. Zuvor hatten die Erben von Kunsthändlern auf Herausgabe vor dem Bezirksgericht in Washington geklagt. Dass US-Gerichte in den Fall involviert sind, erscheint sehr sonderbar und birgt Risiken.
03.07.2020 13:00
Aktualisiert: 03.07.2020 13:36
Lesezeit: 1 min
US-Höchstgericht urteilt im Besitz-Streit um den Welfenschatz der Preußen-Stiftung
Drei Stücke aus dem Welfenschatz (von links nach rechts: Der sogenannte Osterode-Pokal, ein vierfacher Traubenpokal geschaffen vom Meister Christoph Uder im Jahr 1649, gilt als ein Huldigungsgeschenk des Amtes Osterode an den Celler Herzog Christian Ludwig; der sogenannte Lüneburg-Pokal, ein monumentaler und reichverzierter Buckelpokal des Lüneburger Meisters Nicolas Siemens von 1645, zählt aufgrund seiner Höhe von 1,13 Metern zu den weltweit größten und bedeutendsten Goldschmiedearbeiten dieser Art; ein sogenannter "Tischbrunnen" des Hamburger Meisters Evert Kettwyck, um 1630, gelangte als Geschenk des Amtes Bodenteich nach Celle. (Foto: dpa) Foto: DB Kulturstiftung der L

Im Folgenden:

  • Worum es sich beim Welfenschatz handelt
  • Welche Seiten miteinander streiten
  • Warum jetzt auf einmal US-Gerichte in den Fall involviert sind

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