Finanzen

Dax trotzt Verlusten durch Schwergewicht RWE - heute Nachmittag regelrechtes Gewitter von Konjunkturzahlen

Die Stimmung bleibt heute Morgen sehr gut. Eine Aktie allerdings fällt negativ auf.
16.03.2021 11:04
Aktualisiert: 16.03.2021 11:04
Lesezeit: 1 min
Dax trotzt Verlusten durch Schwergewicht RWE - heute Nachmittag regelrechtes Gewitter von Konjunkturzahlen
Die Anleger sind derzeit frohen Mutes. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat bis gegen 11 Uhr 0,5 Prozent auf 14.537 Punkte gewonnen.

Grundsätzlich ist die Stimmung nicht schlecht. Trotzdem steht eine Aktie im Fokus, die mit Verlusten auf sich aufmerksam macht - nämlich RWE. Das Papier verlor 1,6 Prozent auf 32,19 Euro. Und das, obwohl der Konzern die Anleger mit positiven Ausssagen zum abgelaufenen Geschäftsjahr überrascht hatte. Das bereinigte Nettoergebnis hat bei 1,2 Milliarden Euro gelegen. "Das vergangene Geschäftsjahr ist für RWE hervorragend gelaufen - trotz der herausfordernden Corona-Krise", zitiert eine Presseinformation den scheidenden Vorstandsvorsitzenden Rolf Martin Schmitz, der Ende April seinen Posten an CFO Markus Krebber abgibt.

Offenbar hat den Anlegern nicht gefallen, dass das Unternehmen für 2021 weniger Gewinn als im Vorjahr erwartet. Der Grund: Extremes Winterwetter in den USA hat zu Jahresanfang die Bilanz des Konzerns belastet. Das berichtet der Stromerzeuger.

Nachmittags regnet ein kleines Gewitter von Konjunkturzahlen auf die Anleger runter: So erfahren die Börsianer um 13.30 Uhr MEZ, wie sich die Export- und Importpreise entwickelt haben. Ebenso gibt es Informationen darüber, wie die Einzelhandelsumsätze verlaufen. Doch das ist noch nicht alles: Um 13.55 Uhr MEZ gewähren die Verantwortlichen der Öffentlichkeit Einblicke in den Redbook-Index - ebenso ein Maß für den Einzelhandel.

Der Dax hat gestern 0,3 Prozent auf 14.461 Punkte gewonnen. Die Liste der Tagesgewinner führte die Volkswagen an, das 2,4 Prozent auf 194,78 Euro zulegte, gefolgt von Infineon, das 1,3 Prozent auf 34,13 Euro gewann. Die Nummer drei auf dieser Liste war Delivery Hero, das sich ein Prozent auf 104,80 Euro nach vorne schob.

Darüber hinaus gab es Aktien, die verloren: Covestro büßte 3,2 Prozent auf 57,28 Euro ein, während BASF 2,8 Prozent auf 70,56 Euro nachgab. Danach rangierte adidas mit einem Minus von 2,1 Prozent auf dem dritten Platz der Tabelle.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Unternehmen
Unternehmen Brady macht Schluss mit Kabeln im Industrie-Etikettendruck

Industrie-Kennzeichnung galt lange als stationär, schwer und kabelgebunden. Brady bringt nun einen Hybrid-Drucker auf den Markt, der...

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Hohe Zinsen, schwaches Wachstum: Russische Wirtschaft verliert an Kraft
07.05.2026

Die russische Wirtschaft steht unter stetig wachsendem Druck, während schwache Konjunkturdaten Moskaus Stabilitätsversprechen infrage...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Chip-Aktien treiben Wall Street nach oben, da Hoffnungen auf Friedensabkommen steigen
06.05.2026

Spannende Wendungen und neue Allzeithochs: Entdecken Sie die Hintergründe der aktuellen Marktdynamik.

DWN
Politik
Politik EU-Mitgliedschaft: Warum andere Länder schneller vorankommen als die Ukraine
06.05.2026

Die EU-Erweiterung rückt durch neue geopolitische Risiken wieder ins Zentrum der europäischen Politik, doch nicht jeder Kandidat hat...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft J.P. Morgan-Chef Jamie Dimon warnt: Weltordnung steht vor historischer Probe
06.05.2026

Jamie Dimon sieht die globale Wirtschaft vor Risiken, die weit über Börsen, Inflation und Ölpreise hinausreichen. Kann der Westen seine...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Nord Stream 1: Lubminer Gaskraftwerk wird an die Ukraine verschenkt
06.05.2026

Das funktionsfähige und stillgelegte Gaskraftwerk in Lubmin, soll an die Ukraine verschenkt werden. Das sorgt für Unmut, denn die Anlage...

DWN
Technologie
Technologie Kostenfalle ChatGPT: OpenAI zahlt 50 Milliarden Dollar allein für Rechenleistung
06.05.2026

Dass der Betrieb von ChatGPT teuer ist, war bekannt. Jetzt bekommt man einen Einblick, wie viele Milliarden die KI-Rechenzentren den...

DWN
Politik
Politik Trump vor der nächsten Probe: Wie lange hält der Waffenstillstand am Golf?
06.05.2026

Der Iran-Krieg macht Donald Trumps Machtverständnis zum Risiko für Märkte, Diplomatie und die globale Ordnung. Wie lange kann die...

DWN
Finanzen
Finanzen Morningstar nennt 5 Favoriten: US-Aktien für geduldige Anleger
06.05.2026

Morningstar sieht bei ausgewählten US-Aktien langfristige Chancen, doch selbst starke Marktführer müssen regelmäßig überprüft...