Technologie

Weltwirtschaftsforum wirbt für „smarte Gesichtsmasken“ mit Corona-App

Das Weltwirtschaftsforum macht Werbung für eine „intelligente Maske“, die eine Warnung an die Handy-App aussendet, wenn der Nutzer die Maske falsch aufgesetzt oder vergessen hat.
08.04.2021 11:04
Aktualisiert: 08.04.2021 11:04
Lesezeit: 1 min
Weltwirtschaftsforum wirbt für „smarte Gesichtsmasken“ mit Corona-App
Das WEF wirbt für "smarte Masken". (Screenshot: Twitter)

Ein Videoclip, der am Mittwoch auf dem offiziellen Twitter-Account des World Economic Forum (WEF) veröffentlicht wurde, wirbt für die „Maske der Zukunft“, die von der chinesischen Firma CirQ Technologies entwickelt worden ist. Die „intelligente Maske“ kann die Atmung überwachen und warnt den Nutzer über eine Handy-App, wenn man sie falsch trägt oder gar vergessen hat, sie aufzusetzen, wenn man das Haus verlässt.

Die „smarte Maske“ sagt dem Nutzer auch, wann er sie waschen muss und ob er sie richtig trägt. Zudem warnt sie über einen Sensor, der mit einer Handy-App verbunden ist, wenn man sie zu Hause vergessen hat. Auch wird die Maske vom Weltwirtschaftsforum als umweltfreundlich angepriesen, weil sie die Anzahl der Einwegmasken reduzieren würde, die auf den weltweiten Mülldeponien und auf dem Grund der Meere landen.

Mithilfe der Anbindung der „smarten Maske“ an das Internet kann sie zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise auch Behörden oder private Institutionen informieren, wenn ein Nutzer sie nicht richtig trägt. Kommentatoren sehen auch die Möglichkeit, die Daten aus der „smarten Maske“ in eine Art „soziales Punktesystem“ (Social Credit Score) nach dem Vorbild Chinas einzubinden, um die Corona-Regeln besser durchzusetzen.

Das vom Weltwirtschaftsforum veröffentlichte Video räumt im Übrigen auch ein, dass es eine Bedrohung für die Gesundheit der Nutzer darstellen kann, wenn die Luft unter der Gesichtsmaske einen zu hohen Anteil Kohlendioxid aufweist. Die „smarte Maske“ kann hier Abhilfe schaffen, indem sie den Nutzer in solchen Fällen warnt und ihm empfiehlt, frische Luft zu schnappen.

Der Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab hat in seinem Buch „Covid-19: The Great Reset“ bereits darauf hingewiesen, dass die Welt seiner Ansicht nach "niemals" wieder zur alten Normalität zurückkehren wird. Als Teil der neuen Normalität soll es nach dem Willen des Weltwirtschaftsforums offenbar auch eine dauerhafte und globale Maskenpflicht geben.

Mehr zum Thema:

Gegen den deutschen Mittelstand: Unheilige Allianz zwischen Weltwirtschaftsforum und China

Korporatokratie: „Great Reset“ wird Mittelschicht und Mittelstand ausradieren

Keine Privatsphäre und kein Eigentum: Die Welt im Jahr 2030 nach Wunsch des Weltwirtschaftsforums

Hat China die Folgen von Corona übertrieben und harte Maßnahmen simuliert, um die Welt in zerstörerische Lockdowns zu treiben?

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Staatliche Datenkontrolle treibt Verbraucher in die digitale Schattenwirtschaft

Deutschland befindet sich im Jahr 2026 in einer paradoxen wirtschaftspolitischen Situation. Während die Bundesregierung versucht, durch...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Steuerrecht: Ehegattensplitting vorm Aus? Mehr Arbeitszeit für Frauen nicht lukrativ
11.03.2026

Für viele Frauen lohnt es sich finanziell nicht, in den Job zurückzukehren oder ihre Teilzeit auszubauen, das Ehegattensplitting entpuppt...

DWN
Finanzen
Finanzen Gerresheimer-Aktie im freien Fall: Jahresabschluss verschoben, SDAX-Ausschluss droht – was der Bilanzskandal für Anleger bedeutet
11.03.2026

Für die Gerresheimer-Aktie reißen die schlechten Nachrichten nicht ab. Nach Bilanzfehlern und Untersuchungen der BaFin verzögert sich...

DWN
Politik
Politik EU-Rüstungsprogramm Safe: Polens Präsident lehnt EU-Rüstungskredite ab
11.03.2026

44 Milliarden für Polens Rüstung? Präsident Nawrocki blockiert ein EU-Programm und setzt auf eigene Ideen. Was steckt hinter dem...

DWN
Politik
Politik Abgelehnte Asylbewerber: Fast zwei Drittel aller Abschiebeversuche 2025 gescheitert
11.03.2026

Die schwarz-rote Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Zahl der Abschiebungen deutlich zu steigern. Es dürfte ihr nicht gefallen, dass...

DWN
Politik
Politik IEA: Deutschland gibt wegen Iran-Kriegs Teil der Ölreserven frei
11.03.2026

Seit Beginn des Iran-Kriegs vor gut einer Woche schnellt der Ölpreis in die Höhe. Um dagegen anzugehen, wird jetzt ein seltenes...

DWN
Politik
Politik Spritpreise in Polen: Warum die Tankfüllung in Polen deutlich günstiger ist
11.03.2026

Die explodierenden Kraftstoffpreise treiben viele deutsche Autofahrer nach Polen, um deutlich günstiger Benzin oder Diesel zu tanken. Doch...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft DIW: Iran-Krieg trifft deutsche Wirtschaft wenig - aber treibt Preise
11.03.2026

Mit dem Anstieg der Ölpreise wachsen die Sorgen um die Konjunktur in Deutschland. Das Institut der deutschen Wirtschaft ist eher...

DWN
Politik
Politik Moskau bestätigt Kriegsziel nach Angriff auf Fabrik: Ukraine entwaffnen
11.03.2026

Nach einem ukrainischen Angriff mit mehreren Toten reagiert Moskau – und macht auch Großbritannien Vorwürfe. Kremlsprecher Dmitri...