Deutschland

Gaming: Hälfte der Bevölkerung spielt an Smartphone und Computer

Rund die Hälfte der Bevölkerung spielt zumindest hin und wieder Video- oder Computerspiele. Das ist das Ergebnis einer Bitkom-Umfrage, die der Digitalverband am Montag in Berlin vorgestellt hat. Am Mittwoch beginnt die weltweit größte Spielemesse Gamescom, pandemiebedingt als rein digitale Veranstaltung.
23.08.2021 13:03
Lesezeit: 1 min

Rund die Hälfte der Bevölkerung spielt zumindest hin und wieder Video- oder Computerspiele. Das ist das Ergebnis einer Bitkom-Umfrage, die der Digitalverband am Montag in Berlin vorgestellt hat. Am Mittwoch beginnt die weltweit größte Spielemesse Gamescom, pandemiebedingt als rein digitale Veranstaltung. Den Angaben nach spielen fast so viele Frauen (47 Prozent) wie Männer (53 Prozent) - und in allen Altersgruppen gab es einen Spielerzuwachs.

„Gaming hilft Jung und Alt durch die Corona-Pandemie“, sagte Olaf May, Präsidiumsmitglied des Bitkom. Dabei ist Spielen ein wichtiges Ventil für den Corona-Frust: 61 Prozent der befragten Gamerinnen und Gamer gaben an, dass ihnen während der Pandemie ohne Video- und Computerspiele die Decke auf den Kopf gefallen wäre.

Entsprechend länger spielen die Menschen: Die Spieldauer hat sich im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie von 5 auf 10 Stunden pro Woche verdoppelt. Und auch nach der Pandemie gehen die Befragten davon aus, dass sie im Schnitt 8,5 Stunden pro Woche an den verschiedenen Spielgeräten verbringen. Smartphones liegen mit 84 Prozent klar vorne, gefolgt von Notebooks mit 77 Prozent. Spielkonsolen nutzen 52 Prozent der Gamerinnen und Gamer.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Technologie
Technologie KI-Abhängigkeit: So erpressbar ist Deutschland von den USA
12.09.2026

Im Juni sperrte das US-Handelsministerium den Zugang zu KI-Modellen des Anbieters Anthropic für ausländische Nutzer. Der Ausfall...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Europäische Autoindustrie: China greift Europas Käufer an
12.09.2026

Europäische Autos werden immer sicherer, digitaler und leistungsfähiger. Doch viele Käufer können sich diesen Fortschritt kaum noch...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Wenn Kinder zerbrechen, gerät auch die Arbeitswelt ins Wanken
12.09.2026

Zuerst brach ihr Sohn am ersten Schultag zusammen, dann brach sie selbst bei der Arbeit zusammen. Kinder in schwerer Belastung beeinflussen...

DWN
Panorama
Panorama Rolex Daytona: Vier Einzelstücke könnten Millionenrekord brechen
12.09.2026

Vier Rolex Daytona, vier Jahreszeiten und kein einziges zweites Exemplar auf der Welt: Rolex bricht mit einer Tradition, die den Mythos der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen AeroSHARK-Installation: Airbus-Flugzeuge bekommen "Haifischhaut"
12.09.2026

Flugzeuge könnten künftig mit einer Oberfläche starten, deren Prinzip aus dem Meer stammt. Die sogenannte AeroSHARK-Folie soll...

DWN
Panorama
Panorama Angst vor dem Älterwerden: Wie aus Sorge neue Freiheit wird und was Experten raten
12.09.2026

Der Blick in den Spiegel, ein runder Geburtstag oder erste körperliche Beschwerden können plötzlich Angst vor dem Älterwerden...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Berufswahl und KI: Warum junge Menschen mehr auf Praxiserfahrungen achten sollten
12.09.2026

Die traditionellen Ratschläge zur Berufsorientierung greifen nicht mehr. Lange Zeit galt das Absolvieren eines rein akademischen Studiums...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Handel schließt trotz heißgelaufener Inflationsdaten im grünen Bereich
11.09.2026

Überraschende Wende an der Wall Street: Warum eine vermeintliche Hiobsbotschaft die Märkte beflügelt.