Politik

Chefin der Partei DIE LINKE kritisiert „Angriffskrieg von Putin auf Polen“

Die Co-Vorsitzender der Partei „DIE LINKE“, Susanne Hennig-Wellsow, zeigt sich erschüttert über den „Angriffskrieg von Putin auf Polen“. Das dieser Angriffskrieg „tatsächlich eine Zäsur auch für eine europäische Sicherheitsarchitektur bedeutet, das ist völlig klar.“
29.03.2022 10:00
Lesezeit: 1 min

Die Co-Vorsitzender der Partei „DIE LINKE“, Susanne Hennig-Wellsow, sollte im Gespräch mit dem Sender „Phoenix“ eigentlich die Invasion der Ukraine durch die russische Armee kritisieren. Was sie jedoch sagte, erstaunte sogar die „Phoenix“-Reporterin.

Die Spitzenpolitikerin wörtlich: „Daß der Angriffskrieg von Putin auf Polen tatsächlich eine Zäsur auch für eine europäische Sicherheitsarchitektur bedeutet, das ist völlig klar.“

Hennig-Wellsow hatte sich zuletzt tief enttäuscht über das schlechte Abschneiden ihrer Partei bei der Landtagswahl im Saarland geäußert. Das Ergebnis sei „wirklich bitter und ein Desaster“, sagte sie am Sonntagabend im ZDF. „Das Ergebnis ist mit Sicherheit davon geprägt, dass die Linke im Saarland über die vergangenen Jahre heftige Auseinandersetzungen geführt hat“, sagte sie. „Und es ist wie es ist: Man wählt keine zerstrittenen Parteien.“ Zur Rolle des ehemaligen Parteichefs Oskar Lafontaine, der kurz vor der Wahl aus der Partei ausgetreten war, sagte sie: „Er weiß um seine eigene Verantwortung.“

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