Wirtschaft

Schweizer Wertarbeit: 125 Jahre Taschenmesser

Einige Fakten zum Schweizer Sackmesser, einem eidgenössischen Exportschlager.
02.07.2022 09:54
Lesezeit: 1 min
Schweizer Wertarbeit: 125 Jahre Taschenmesser
Vielseitig einsetzbar: Ein Mann benutzt ein Schweizer Taschenmesser während eines Schnitzkurses. (Foto: dpa) Foto: Peter Endig

Das Kreuz mit der Klinge: Wer hat es nicht schon einmal in der Hand gehabt, das rote Messer mit dem weißen Kreuz. Ob im Alltag oder auf einer Wanderung; sie dienen als ein praktisches und vielfach einsatzbares Werkzeug.

Jetzt feiert das Schweizer Sackmesser sein 125-jähriges Jubiläum. Grund genug einige Fakten zu vermelden.

So war Firmengründer Karl Elsener der erste, der die Werkzeuge eines Messers wie etwa Schraubendreher, Korkenzieher oder Feilen auf beiden Seiten des Griffs platzierte. Dadurch konnten Modelle mit der doppelten Anzahl von Werkzeugen hergestellt werden.

Bis weit über die Grenzen hinaus berühmt wurde das Sackmesser nach dem Zweiten Weltkrieg. Die US-Soldaten, die in Europa stationiert waren, brachten es in großen Mengen als Souvenir zurück in die USA. Auch fast alle US-Präsidenten, darunter Ronald Reagan und George Bush Senior, besaßen ein Sackmesser und seit den 1980er Jahren gehört das Sackmesser zur Grundausrüstung aller NASA-Astronautinnen und Astronauten.

Am Anfang stellte die im Jahre 1884 von Karl Elsner gegründete Gemeinschaft für Messerschmiede vor allem chirurgische Instrumente wie etwa Skalpelle her. Später begann die Gemeinschaft dann auch Messer für Bauernhöfe und Haushaltsküchen zu produzieren. Aufgrund ihres guten Rufes belieferten sie bald auch die Schweizer Armee.

Die eigentliche Geburtsstunde des Messers ist das Jahr 1897. In diesem Jahr wurde das Schweizer Offiziers- und Sportmesser dann unter gesetzlichen Schutz gestellt, und es entwickelte sich das Schweizer Taschenmesser, wie wir es heute kennen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold als strategischer Anker: Warum physische Substanz zählt

Wo sich die wirtschaftlichen Gewichte grundlegend verschieben, suchen Unternehmen sowie Privatanlegerinnen und Privatanleger nach...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Erholung bei Chip-Aktien stützt Nasdaq – Anleger warten auf Midterm-Ergebnisse
03.11.2026

Blick auf die Wall Street: Welche Dynamiken jetzt bei Tech-Riesen und Leitindizes die Richtung vorgeben.

DWN
Finanzen
Finanzen 21 Millionen Rentner: Gesetzliche Rente steigt 2027 um mehr als vier Prozent?
03.11.2026

Eine Erhöhung von mehr als vier Prozent steht voraussichtlich für Deutschlands Rentner an. Von 2028 an müssen sich Arbeitnehmer und...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Schaeffler-Aktie rutscht ab: Werke und Jobs werden Opfer der Sparmaßnahmen
03.11.2026

Die Krise in der deutschen Industrie setzt sich fort: Der fränkische Autozulieferer Schaeffler will vier deutsche Standorte schließen und...

DWN
Politik
Politik Analyse: Trumps Korruption und Kleptokratie haben ihn eingeholt
03.11.2026

Kurz vor den Zwischenwahlen rückt ein Thema überraschend an die Spitze der Sorgen amerikanischer Wähler: Korruption. Donald Trumps...

DWN
Finanzen
Finanzen Nationale Reserven: Goldkäufe der Notenbanken steigen deutlich
03.11.2026

Notenbanken haben ihre Goldkäufe im dritten Quartal deutlich ausgeweitet, während Anleger weniger Barren und Münzen kauften. Welche...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lebensmittelhersteller Völpel insolvent: Hohe Energiekosten belasten Familienunternehmen
03.11.2026

Die Völpel GmbH aus Königsmoos in Bayern ist auf die Herstellung von Trockenkräutern, Tees, Trockengemüse und Kräutersalz...

DWN
Politik
Politik Ehemaliger US-Diplomat: Trumps Regierung wird von persönlichen Interessen angetrieben
03.11.2026

Der frühere US-Diplomat George Kent erwartet auch nach den Zwischenwahlen keinen Kurswechsel von Donald Trump. Er wirft der Regierung vor,...

DWN
Technologie
Technologie Energiefresser Rechenzentren: KI-Boom lässt Strombedarf drastisch steigen
03.11.2026

Schon 2026 verbrauchen deutsche Rechenzentren so viel Strom wie rund 6,5 Millionen Haushalte. Bis 2035 könnte der Bedarf nochmals stark...