Politik

Trotz Urlaub: Merkel und Hollande im Krisengespräch am Telefon

Die Eurokrise beschäftigt Angela Merkel natürlich auch in ihren Urlaubstagen. In einem dringenden Telefongespräch mit dem französischen Präsidenten soll über die neuen EZB-Pläne und die Beschlüsse des EU-Gipfels gesprochen werden. Francois Hollande sagte, es gehe vor allem um Hilfen für Spanien.
27.07.2012 12:45
Lesezeit: 1 min

Aktuell: EU-Beamter: Spanien wollte 300 Milliarden Euro, Schäuble verwies auf Start des ESM

Urlaub ist eben nicht gleich Urlaub. Angesichts der derzeitigen Entwicklungen in der Eurozone gibt es scheinbar doch mehr Gesprächsbedarf als ursprünglich angenommen. Wie Reuters und die französische Zeitung Le Monde berichten, wird Angela Merkel zur Mittagszeit ein dringendes Telefongespräch mit dem französischen Präsidenten Francis Hollande führen.

Inhalt des Gespräches sollen unter anderem die Beschlüsse des EU-Gipfels und die Pläne der EZB, wieder Staatsanleihen zu kaufen, sein. Thematisch könnte aber auch noch einmal der EFSF zur Sprache kommen. Wie Le Monde berichtet, bereiten sich die EZB und der EFSF darauf vor, in einer gemeinsamen Aktion spanische und italienische Anleihen zu kaufen. Ein Instrument des EFSF ist tatsächlich der Kauf von Anleihen, sowohl am Primär- als auch am Sekundärmarkt. Laut Informationen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten kam dieses Instrument allerdings bis jetzt noch nicht zum Einsatz. Der französiche Präsident hat mittlerweile bestätigt, dass er mit Angela Merkel telefonieren wird und vor allem Hilfe für Spanien im Zentrum stehe.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie BradyPrinter i7500: Revolution im Hochpräzisionsdruck

Sie haben genug vom altmodischen Druck großer Etikettenmengen? Keine Kalibrierung, keine Formatierung, kein umständliches Hantieren mit...

X

DWN Telegramm

Verzichten Sie nicht auf unseren kostenlosen Newsletter. Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie jeden Morgen die aktuellesten Nachrichten aus Wirtschaft und Politik.
E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und erkläre mich einverstanden.
Ich habe die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

Ihre Informationen sind sicher. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten verpflichten sich, Ihre Informationen sorgfältig aufzubewahren und ausschließlich zum Zweck der Übermittlung des Schreibens an den Herausgeber zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Link zum Abbestellen befindet sich am Ende jedes Newsletters.

DWN
Politik
Politik Vertrauliche Nähe bei Koalitionsverhandlungen: Merz und Klingbeil im Zwang zur Zusammenarbeit
04.04.2025

Lange Zeit galt die schwarz-rote Koalition als Ausnahmeerscheinung der Bundesrepublik. Jetzt verhandeln Union und SPD über ihr fünftes...

DWN
Technologie
Technologie Moto-E-Motion optimiert Fahrzeuge: Innovationen sind kein Hexenwerk – nur Physik
04.04.2025

Wie lässt sich die Effizienz von Motoren und Maschinen ohne bauliche Veränderungen verbessern? Wie das Unternehmen Moto-E-Motion durch...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis auf Rekordniveau: Für wen ist eine Investition in das Edelmetall sinnvoll und wer sollte vorsichtig sein?
04.04.2025

Der Goldpreis hat die Marke von 3.100 US-Dollar pro Unze übertroffen und ein neues Allzeithoch erreicht. Doch ist Gold weiterhin eine...

DWN
Politik
Politik Ultimatum für Putin? Trump verliert laut Nato-Partnern Geduld
04.04.2025

Könnte es nur noch Wochen dauern, bis sich neue Entwicklungen in den Bemühungen um eine Waffenruhe im Ukraine-Konflikt abzeichnen? Dieser...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Globaler Handelskrieg: Trump erfindet Zölle, die es nie gab
04.04.2025

US-Präsident Donald Trump hat Zölle gegen Länder eingeführt, die es in der Form nie gab. Anstatt auf konkrete Handelsbarrieren oder...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: China-Zölle richten Blutbad am Aktienmarkt an - Bank-Aktien rauschen ab
04.04.2025

Die Gegenzölle aus China schicken den DAX aktuell tief in die Verlustzone. Globale Sorgen um das Wirtschaftswachstum setzen vor allem dem...

DWN
Technologie
Technologie WhatsApp-Nachrichten-Limit: Meta führt Begrenzung ein - aber bitte keine Panik
04.04.2025

WhatsApp, der beliebte Messenger-Dienst von Meta, führt derzeit eine neue Funktion ein, die das Versenden von Nachrichten einschränkt....

DWN
Politik
Politik Russland drängt, Ukraine kämpft: Internationale Hilfe und politische Spannungen im Kriegschaos
04.04.2025

Die russischen Angriffe auf Grenzgebiete eskalieren, während die Ukraine auf internationale Hilfe und politische Lösungen setzt. Doch die...