Unternehmen

Honda will weitere Elektromotorräder auf den Markt bringen

Lesezeit: 1 min
15.09.2022 15:26
Der japanische Fahrzeugbauer Honda plant weitere Elektromotorräder herzustellen. Ganz auf Verbrennermotoren, will man jedoch nicht verzichten.
Honda will weitere Elektromotorräder auf den Markt bringen
Honda will weiter auf Elektromotorräder bauen. (Foto: dpa)
Foto: Sebastian Gollnow

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der japanische Fahrzeugbauer Honda will in den kommenden Jahren weltweit weitere Elektromotorräder-Modelle auf den Markt bringen, um die CO2-Neutralität voranzutreiben. Mehr als zehn neue E-Modelle sollen bis 2025 vom Band rollen, teilte der weltgrößte Motorradhersteller am Dienstag mit. Herausforderung für das ambitionierte Ziel sei die Beliebtheit der Motorräder in Entwicklungsländern.

Honda hält an Verbrennermotoren fest

Die Umstellung auf Elektroantrieb könnte schwerere Fahrzeuge und höhere Preise mit sich bringen, was den Einstieg in den Markt für Verbraucher in Entwicklungsländern erschweren würde. Parallel zur Umstellung auf E-Antrieb halte Honda daher an der Produktion von Verbrennungsmotoren fest. Dabei setze das Unternehmen allerdings auf die Entwicklung von Verbrennermotoren, die mit kohlenstoffneutralen Kraftstoffen wie Benzin-Ethanol-Gemischen kompatibel sind. Honda strebe an, bis 2030 jährlich rund 3,5 Millionen Elektromotorräder zu verkaufen. Das entspricht etwa 15 Prozent des Gesamtabsatzes.

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Sensationell einfach und überraschend günstig

„Kein Unternehmen ist wie Dein Unternehmen“ – der neue Unternehmensschutz der Allianz für kleine und mittlere Unternehmen überzeugt...

DWN
Finanzen
Finanzen Droht Europa die nächste Bankenkrise?

Übers Wochenende geriet die Credit Suisse an den Märkten schwer unter Druck. Gleichzeitig geraten weitere Geldinstitute ins Visier von...

DWN
Technologie
Technologie Wie Fracking Europas Energiekrise lindern könnte

In den USA hat Fracking erheblich dazu beigetragen, die Energiekosten zu senken. Wegen der historischen Energiekrise rückt die Technologie...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschland droht Nachbarstaaten mit Stopp der Stromexporte

Der größte deutsche Netzbetreiber warnt, dass Deutschland im Winter den Stromexport einstellen könnte. Dies würde andere EU-Staaten...

DWN
Politik
Politik Erdogan: Strippenzieher zwischen den verschiedenen Blöcken

Einer der Sieger, der durch den Ukrainekrieg entstandenen Krise, steht jetzt schon fest: Die Türkei und Präsident Erdogan. Das Land ist...

DWN
Politik
Politik Ungarn erhält Aufschub bei Bezahlung von russischem Gas

Ungarn muss von Russland geliefertes Gas erst später bezahlen. Dass Russland dem EU- und Nato-Land so weit entgegenkommt, gilt als...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Autobauer blicken mit Sorge in die Zukunft

Zwar meldet das Ifo-Institut für September bessere Geschäfte in der deutschen Automobilindustrie. Allerdings blicken die Manager nun...

DWN
Politik
Politik Trotz Russland-Nähe: Merkel erhält UN-Preis und 150.000 Dollar

Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat die Rolle von Angela Merkel während der Flüchtlingskrise 2015 und 2016 mit dem Nansen-Preis und 150.000...

DWN
Technologie
Technologie Medizin-Nobelpreis: Pharmabranche geht erneut leer aus

Der Medizin-Nobelpreis 2022 geht an den Schweden Svante Pääbo vom Leipziger Max-Planck-Institut. Der Evolutionsforscher entschlüsselte...