Politik

Ukraine: Schwere Gefechte im Süden und Osten des Landes

Die ukrainische Gegenoffensive nimmt an Fahrt auf. Laut russischen Angaben wird in Gebieten im Süden und Osten der Ukraine erneut heftig gekämpft.
09.06.2023 10:41
Aktualisiert: 09.06.2023 10:41
Lesezeit: 1 min

Im Süden und Osten der Ukraine wird russischen Angaben zufolge heftig gekämpft. Im Gebiet Saporischschja seien 13 und in Donezk acht ukrainische Panzer zerstört worden, sagte ein Sprecher des russischen Militärs am Donnertag. Es gebe Artillerie- und Infanteriegefechte sowie Drohnenangriffe.

Ukraine versucht russische Verteidigung zu durchbrechen

Russische Militärblogger schrieben in ihren Beiträgen über intensive Kämpfe an der Front in Saporischschja in der Nähe der Stadt Orichiw. Die Ukraine versuche dort, Verteidigungslinien zu durchbrechen und einen Keil zwischen die russischen Streitkräfte zu treiben.

Russland erklärte, derartige Versuche seien diese Woche an mehreren Stellen vereitelt worden. Darüber sei Präsident Wladimir Putin am Donnerstag von der Militärführung unterrichtet worden.

Die Regierung in Moskau stellt die jüngste Entwicklung als die seit langem erwartete, großangelegte Gegenoffensive der Ukraine dar und betont, diese werde zurückgeschlagen. Die Ukraine wirft Russland vor, Falschinformationen zu verbreiten.

Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf drei hochrangige US-Regierungsvertreter, dass die Gegenoffensive bereits laufe. Nachdem die Ukraine aus dem Westen milliardenschwere Militärhilfe bekommen hat, gilt ein Erfolg oder Misserfolg der Gegenoffensive als Faktor bei der Entscheidung über weitere Hilfen. Berichte zum Kampfgeschehen können nicht unabhängig überprüft werden.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Iran-Krieg setzt Märkte unter Druck: Warum Ölpreise steigen und Aktien fallen
31.03.2026

Ein Monat nach Beginn des Iran-Kriegs geraten Finanzmärkte, Aktien und Energiepreise weltweit unter spürbaren Druck. Welche konkreten...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Volkswagen Rüstungsindustrie: Warum der Autobauer auf Waffen setzt
31.03.2026

Volkswagen steht vor einem historischen Kurswechsel und prüft den Einstieg in die Rüstungsproduktion. Was als Rettung für Arbeitsplätze...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Syrische Fachkräfte: Stütze für den deutschen Arbeitsmarkt
31.03.2026

Syrer sind für Deutschland zum unverzichtbaren Wirtschaftsfaktor geworden. Laut Bundesagentur für Arbeit leisten bereits 320.000 syrische...

DWN
Panorama
Panorama Sparsames Osterfest: Fast jeder Zweite plant geringere Ausgaben
31.03.2026

Die Kauflaune der Deutschen erfährt zum Osterfest einen deutlichen Dämpfer. Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage plant mit 40 Prozent ein...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft US-Börsen geraten unter Druck: Welche Chancen Anleger jetzt nutzen können
31.03.2026

Geopolitische Spannungen belasten die US-Börsen und verschieben die Kräfteverhältnisse an den Finanzmärkten spürbar. Welche Dynamiken...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ostdeutsche Wirtschaft tritt auf die Bremse: Geschäftsklima sinkt erneut
31.03.2026

Die konjunkturelle Stimmung in Ostdeutschland hat sich im März leicht eingetrübt. Laut aktuellen Daten des Ifo-Instituts Dresden sank der...

DWN
Politik
Politik Ost-West-Pipeline gewinnt an Bedeutung: Saudi-Arabien umgeht Straße von Hormus
31.03.2026

Saudi-Arabien erhöht mit der Ost-West-Pipeline seine Exportkapazität und umgeht damit gezielt die Straße von Hormus als geopolitisches...

DWN
Finanzen
Finanzen Schuldenberg wächst: Bundeshaushalt verzeichnet Rekordplus an Krediten
31.03.2026

Deutschlands Staatsschulden sind im Jahr 2025 massiv um 144 Milliarden Euro angestiegen. Wie die Bundesbank mitteilt, ist dieser Zuwachs...