Politik

Politik für Reiche und Migranten: ARD DeutschlandTrend offenbart massive Unzufriedenheit mit Ampel

Der aktuelle DeutschlandTrend der ARD offenbar eine massive Unzufriedenheit mit der Bundesregierung. Die Beliebtheitswerte ihrer Spitzenpolitiker stürzen ab. Politik werde hierzulande vor allem für Reiche und Migranten gemacht, finden sehr viele Bürger.
07.08.2023 11:09
Aktualisiert: 07.08.2023 11:09
Lesezeit: 1 min
Politik für Reiche und Migranten: ARD DeutschlandTrend offenbart massive Unzufriedenheit mit Ampel
Die Zufriedenheit mit der Bundesregierung bricht rapide ein. (Foto: dpa) Foto: Michael Kappeler

Etwa 80 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden. Dies geht aus dem aktuellen DeutschlandTrend der ARD hervor.

Nur noch ein Prozent der Befragten ist dabei mit der Arbeit der Ampel-Regierung „sehr zufrieden“, 20 Prozent sind „zufrieden“. Hingegen sind 41 Prozent „weniger zufrieden“ und 37 Prozent „gar nicht zufrieden“.

Besonders bemerkenswert: Während Anhänger von AfD und Union zu 97 respektive 85 Prozent mit der Ampel unzufrieden sind, sind auch 83 Prozent der FDP-Wähler mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden, obwohl die FDP Teil der Regierung ist. Selbst eine knappe Mehrheit von 52 Prozent aller SPD-Sympathisanten ist unzufrieden und 48 Prozent aller Grünen-Wähler.

Politik für Migranten und Reiche

Besonders interessant sind die Antworten auf die Frage, welche Interessen die Bundesregierung aus Sicht der Befragten verfolgt – und für wen. Die beiden gesellschaftlichen Gruppen, die laut Umfrageergebnis die meiste Unterstützung von der Ampel bekommen, sind Vermögende und Migranten:

62 Prozent aller Befragten finden, dass auf die Interessen von Reichen zu viel Rücksicht genommen wird. 48 Prozent sagen dies über Flüchtlinge.

Hingegen sagen 60 bis 73 Prozent der Deutschen, dass die Bundesregierung zu wenig Rücksicht auf Menschen auf dem Land, ärmere Mitbürger, Rentner und Familien nimmt.

Bemerkenswert ist, dass die ARD diese Resultate der Umfrage nicht in ihrer Mitteilung zur Veröffentlichung des DeutschlandTrend auf der Homepage berücksichtigt. Hier geht es vor allem um die CDU und die AfD. Nur über den Download des PDF-Dokuments zur gesamten Umfrage – das auf der Webseite mittig zu finden ist – erhalten Interessierte Zugang zu allen Fragen des DeutschlandTrend.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gestiegene Betriebskosten: Wachsender Druck auf Produktionsbetriebe

Die deutsche Wirtschaft steht im Jahr 2026 vor enormen Herausforderungen, welche die Gewinnspannen der Betriebe spürbar verringern. Laut...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: US-Indizes schließen uneinheitlich, da Trump ein Iran-Abkommen nach den Zwischenwahlen für möglich hält
22.09.2026

Politische Signale und starke Einzelwerte bewegen die Märkte im späten Handel.

DWN
Politik
Politik Mehrheit fordert Rücktritt von Kanzler Merz
22.09.2026

Mehr als die Hälfte der Befragten spricht sich für einen Rücktritt des Kanzlers aus. Unter den Anhängern einer Partei ist der Anteil...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Planet Labs: Berlin bekommt eine neue Satellitenfabrik
22.09.2026

In der Hauptstadt soll ein neuer Produktionsstandort für Satelliten entstehen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in den USA, will aber...

DWN
Politik
Politik Ehemaliger Topberater des Weißen Hauses: Trump gibt Tech-Milliardären beängstigend viel Macht
22.09.2026

Künstliche Intelligenz könnte die Welt ähnlich tiefgreifend verändern wie einst das Manhattan-Projekt. Doch diesmal liegt die...

DWN
Finanzen
Finanzen Heizkosten steigen 2026: So teuer wird das Heizen
22.09.2026

Für viele Haushalte wird das Heizen 2026 teurer – besonders bei Öl und Holzpellets. Eine neue Prognose zeigt, welche Heizarten stärker...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Kurs springt über 85.000 Dollar. Was hat die Erholung ausgelöst?
22.09.2026

Der Bitcoin-Kurs ist wieder deutlich gestiegen und kletterte über 85.000 Dollar. Bemerkenswert ist der Rebound, da kurz zuvor zwei...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Insolvenz: So schützen Unternehmer ihr Privatvermögen
22.09.2026

Gerät die Firma ins Wanken, kann es schnell um mehr gehen als das Unternehmen. Plötzlich stehen auch Haus, Depot und Ersparnisse auf dem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mercedes-Benz-Aktie: Arbeitszeit in der Diskussion – Konzern setzt deutsche Werke unter Druck
22.09.2026

Mercedes hält seine deutschen Werke für zu teuer und fordert mehr Arbeit für das gleiche Geld. Um den Druck zu erhöhen, legt der...