Wirtschaft
Anzeige

Was war BRICS, was ist es jetzt - und was wird es sein?

Die BRICS-Plattform wächst und erfährt medial große Aufmerksamkeit. Welche Ziele verfolgt die Gruppe wirklich?
17.10.2023 07:34
Lesezeit: 1 min
Was war BRICS, was ist es jetzt - und was wird es sein?
Trotz innerer geostrategischer Rivalität bildet die BRICS-Gruppe eine mächtige Allianz gegen die etablierten Systeme. (Foto: werbeantrieb/iStock) Foto: werbeantrieb

Spätestens seit dem letzten Gipfeltreffen der BRICS-Staaten, das Ende August im südafrikanischen Johannesburg stattgefunden hat, ist die Ländergruppe in den Fokus der Medien im Westen geraten.Auf dem Gipfel einigten sich die BRICS-Länder Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika darauf, ihre Organisation deutlich zu vergrößern und sechs von insgesamt etwa 20 Anwärtern eine Vollmitgliedschaft in der Gruppe zu gewähren.

Was aber genau ist BRICS, warum wurde die Organisation gegründet und welche Ziele verfolgt sie? Handelt es sich bei ihr um ein Gegengewicht zur „westlichen“, von den USA angeführten, Welt? Und was wird die BRICS-Gruppe in einigen Jahren sein, wenn möglicherweise weitere Staaten beigetreten sind?

Was ist BRICS

Von vielen Kommentatoren werden die BRICS-Länder seitdem als Gegenstück zu etablierten und vom Westen kontrollierten Systemen und Organisationen wie der G7, der Weltbank oder dem Internationalen Währungsfonds identifiziert.

Dabei repräsentieren sie den sogenannten „Globalen Süden“, also im Prinzip die Gesamtheit aller Länder, die nicht explizit Teil des von den USA angeführten Westens (dabei handelt es sich neben den USA, Kanada, den wohlhabenden Ländern Nord-, West-, Mittel- und Südeuropas auch um Australien, Neuseeland, Japan und Südkorea) sind.

Der Alternativcharakter manifestiert sich in eigenen Parallelstrukture. Welche Bedeutungen diese auf die sogenannten etablierten Systeme haben können, bzw. "werden" muss man ja bald sagen, lesen Sie in unserem Magazin.


DWN
Finanzen
Finanzen Euro-Stablecoins: Wie Europa die Kontrolle über seine Währung verlieren könnte
18.07.2026

Der Euro ist die zweitwichtigste Währung der Welt, doch in der digitalen Finanzwelt spielt er bislang kaum eine Rolle. Während nahezu...

DWN
Politik
Politik NATO-Verteidigungsausgaben: Wer für das neue Fünf-Prozent-Ziel zahlt
18.07.2026

Die NATO rüstet auf wie seit Jahrzehnten nicht mehr, doch zwischen den Mitgliedstaaten liegen Welten. Während Polen und die baltischen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Das Maschinenherz Deutschlands kommt zum Stillstand: Das Problem ist größer als in der Automobilbranche
18.07.2026

In den meisten Ländern der Europäischen Union wächst die Maschinenproduktion dank einer Investitionswelle. Nicht so in Deutschland. Der...

DWN
Finanzen
Finanzen Marktbericht: „Böse Überraschung“, während der KI-Ausverkauf anhält
17.07.2026

Turbulenzen an den Märkten: Erfahren Sie, welche Kräfte den Technologiesektor jetzt bewegen und wie Experten die Lage einschätzen.

DWN
Politik
Politik Leihmutterschaft: CDU-Politiker fordert Spahns Rücktritt
17.07.2026

Die CDU ist strikt gegen eine Zulassung von Leihmutterschaften. Dass ihr Frontmann im Bundestag nun privat einen anderen Weg gegangen ist,...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Upvest: Der unsichtbare Riese hinter Revolut, N26 und Co.
17.07.2026

Die Schnittstellen-Technologie von Upvest etabliert sich zusehends zum Standard im europäischen Wertpapierhandel. Nach N26 und Revolut...

DWN
Finanzen
Finanzen Mercedes-Aktie: Autobauer investiert eine Milliarde Euro in Ungarn – Strategie gegen chinesische Konkurrenz?
17.07.2026

Mercedes hat eine Milliarde Euro in Ungarn investiert. Nach dem Ausbau soll das Werk in Kecskemét jährlich mehrere hunderttausend Autos...

DWN
Politik
Politik EU-Kritik an Deutschland: Mängel bei Pressefreiheit und Lobby-Transparenz
17.07.2026

Rüge aus Brüssel für die Bundesregierung: Im neuen Rechtsstaatsbericht bescheinigt die EU-Kommission Deutschland anhaltende Defizite....