Politik

Trump muss im Betrugsfall 454 Millionen Dollar Strafe zahlen

Lesezeit: 1 min
25.02.2024 12:33
Ein New Yorker Gericht hat Donald Trump wegen Betrugs zu einer Strafzahlung von 454 Millionen Dollar aufgefordert.
Trump muss im Betrugsfall 454 Millionen Dollar Strafe zahlen
Donald Trump hört während einer Anhörung vor dem Strafgericht in Manhattan zu. Dem ehemaligen Präsidenten der USA droht eine Millionenstrafe. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
USA >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
USA  

Damit konterten die Richter am Freitag einen geplanten einmonatigen Aufschub der Anwälte des führenden republikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers. "Sie haben den Aufschub versäumt zu erklären, geschweige denn zu rechtfertigen", schrieb Richter Arthur Engoron am Vortag als Begründung in einer E-Mail an Trumps Anwalt Clifford Robert.

Das Gericht sah es am vergangenen Freitag als erwiesen an, dass der Ex-Präsident sein Vermögen zu hoch angegeben hatte, um Kreditgeber zu betrügen. Trump wurde zu einer Strafe von 354,9 Millionen Dollar verurteilt. Die nun fällige Summe ergibt sich durch zusätzliche Zinsen. Auch Trumps erwachsene Söhne Donald Trump Jr. und Eric Trump müssen jeweils fast 4,7 Millionen Dollar einschließlich Zinsen zahlen. Auf den ehemaligen Finanzchef der Trump Organization, Allen Weisselberg, kommt eine Strafzahlung von insgesamt 1,1 Millionen Dollar zu. Die Auszahlungen legte das Gericht am Donnerstag fest und die Zinsen werden weiter anfallen.

Trump, der bei Präsidentschaftswahl im November den demokratischen Amtsinhaber Joe Biden ablösen will, unterstellte den zuständigen Richtern Korruption und bezeichnete den Fall als Teil einer Hexenjagd seiner politischen Gegner. Seine Strafe will er bei einem Berufungsgericht anfechten. (Reuters)


Mehr zum Thema:  
USA >

DWN
Politik
Politik Scholz verspricht Hilfe - Überschwemmungen im Saarland zeigen Naturgewalt
19.05.2024

Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte Kleinblittersdorf im Saarland, um nach den heftigen Regenfällen und Überschwemmungen Hilfe zu...

DWN
Politik
Politik Putin fördert intensivere Geschäftspartnerschaften mit China
18.05.2024

Putin hat während seines Staatsbesuchs in China eine Stärkung der wirtschaftlichen Kooperation betont und die Sanktionen des Westens...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Überraschende Wende: China nicht mehr Deutschlands Top-Handelspartner
18.05.2024

Für eine beträchtliche Zeit war die Volksrepublik Deutschland der primäre Handelspartner. Jetzt besteht die Möglichkeit, dass China...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Nike schnappt Adidas die Nationalmannschaft weg: Der DFB kennt keine Gnade
18.05.2024

Über 70 Jahre waren sie eine Einheit – die deutsche Nationalmannschaft in ihren Adidas-Trikots und ihren Schuhen mit den drei Streifen....

DWN
Finanzen
Finanzen Günstiger Urlaub? Versteckte Kosten, die Sie unbedingt im Blick haben sollen!
18.05.2024

Sie haben Ihren Sommerurlaub bestimmt schon geplant und freuen sich darauf, eine schöne Zeit am Strand zu verbringen und sich zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Schulden-Restrukturierung: Ukraine braucht weitere Zugeständnisse von Investoren
18.05.2024

Die Ukraine will möglichst schnell ihre Finanzierung über den Kapitalmarkt neu aufstellen. Es geht um bereits am Markt platzierte...

DWN
Politik
Politik Für immer beschützt von Uncle Sam? Warum Europa nicht mehr auf die Hilfe der USA zählen sollte
18.05.2024

Sinkt das Interesse der USA an Europa? Für Jahrzehnte galt es als gesichert, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Westeuropa vor...

DWN
Panorama
Panorama Studie: Klimawandel führt zu weniger Ertrag und Qualität bei Reis
18.05.2024

Japanische Forscher wollten herausfinden, wie sich der Klimawandel auf die Reisernte auswirkt. Dafür haben sie mehrere Szenarien...