Finanzen

Goldpreis erreicht Rekordhöhe: Spannungen und Zentralbankkäufe treiben die Märkte

Gold klettert auf einen neuen Spitzenwert, unterstützt durch geopolitische Spannungen und aggressive Zentralbankkäufe. Silber erreicht ebenfalls Höchststände.
14.04.2024 16:20
Lesezeit: 1 min

Der Goldpreis hat seinen Höhenflug fortgesetzt. Am Mittag kletterte der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) in der Spitze bis auf 2400,67 US-Dollar und damit auf einen Höchststand.

Der als sicherer Anlagehafen geltende Rohstoff erhielt unter anderem durch die Spannungen im Nahen Osten Auftrieb. Auch Silber wurde auf dem höchsten Stand seit Februar 2021 gehandelt.

Das Edelmetall Gold ist in diesem Jahr stark gestiegen und hat Silber mit nach oben gezogen. Zentralbanken, darunter auch die chinesische, kaufen laut Händlern vermehrt Gold. Auch sorgten die erhöhten geopolitischen Risiken im Nahen Osten und in der Ukraine für Unterstützung. Zusätzlich preisten Anleger den möglichen Umfang von Zinssenkungen durch die US-Notenbank Federal Reserve im Laufe des Jahres 2024 ein, obwohl die immer noch hohen US-Inflationsdaten diese Aussichten zuletzt trübten.

Andere Metalle legten ebenfalls zu

„Der Goldpreis-Rallye ist nach den über den Erwartungen liegenden US-Inflationsdaten erneut nur kurz die Puste ausgegangen“, kommentierten Thu Lan Nguyen und Carsten Fritsch von der Commerzbank. „Da kommende Woche nur noch US-Daten aus der zweiten Reihe anstehen, ist nicht davon auszugehen, dass das Edelmetall vorerst stärker unter Druck gerät.“

Andere Metalle wie Platin und Palladium legten trotz des starken US-Dollars ebenfalls zu. Eine stärkere US-Währung ist in der Regel ein Gegenwind für Rohstoffpreise in Dollar, denn sie kann das Interesse von Käufern aus Übersee dämpfen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

 

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: KI-Aktien erhalten Auftrieb nach positivem Auftakt der Berichtssaison
21.10.2026

Neue Rekordhochs und überraschende Bilanzen: Erfahren Sie, welche Entwicklungen die US-Märkte aktuell beflügeln.

DWN
Finanzen
Finanzen Die Schuldenbombe unter der Motorhaube der KI tickt immer lauter. Wo könnte es zuerst krachen?
21.10.2026

Investoren zahlen immer höhere Preise für Schutz vor Zahlungsausfällen. Entscheidend wird sein, wer die Verluste trägt, falls die...

DWN
Finanzen
Finanzen Analyse: Bei der Luxusaktie zeichnet sich eine Wende ab
21.10.2026

Nach mehreren Jahren schwacher Verkäufe und sinkender Gewinne sind die Erwartungen an den Luxuskonzern deutlich zurückgegangen. Die...

DWN
Politik
Politik Europa wird zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt von einem politischen Sturm erschüttert
21.10.2026

Europa müsste gleichzeitig seinen größten Haushalt beschließen, die Ukraine stützen und dem wachsenden Druck aus den USA, Russland und...

DWN
Technologie
Technologie In Lettland wurde ein neues Gerät zum Bitcoin-Mining für zu Hause entwickelt – Bitcube
21.10.2026

Das Technologieunternehmen Power Mining hat Bitcube auf den Markt gebracht, ein in Lettland entwickeltes Gerät zum Bitcoin-Mining für den...

DWN
Immobilien
Immobilien Blaupause oder teures Experiment? Berlins historischer Anlauf zur Vergesellschaftung
21.10.2026

Linke, Grüne und SPD in Berlin haben ihre Sondierungen beendet und wollen Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Der entscheidende Knackpunkt...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Handelskrieg mit China vermeiden: Merz fordert Fairness statt Eskalation
21.10.2026

Die EU will sich stärker gegen unfaire Handelspraktiken schützen. Bundeskanzler Friedrich Merz betont jedoch, dass es dabei nicht um...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ukraine-Wirtschaft schwächelt: Experten senken Wachstumsprognose deutlich
21.10.2026

Die massiven russischen Angriffe verschlechtern die wirtschaftlichen Aussichten der Ukraine spürbar. Das Wiener Institut für...