Technologie

Viele Mängel bei Ölheizungen und Biogasanlagen festgestellt

Verrostete Tanks und defekte Kontrollleuchten: In mehr als jedem vierten Fall wurden Mängel bei Anlagen festgestellt, die mit wassergefährdenden Stoffen arbeiten - darunter Tankstellen und Heizungen.
20.09.2024 12:00
Lesezeit: 1 min

Bei Überprüfungen von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen wurden im vergangenen Jahr in mehr als jedem vierten Fall Mängel festgestellt. Zu den Anlagen zählen Ölheizungen, Tankstellen, Biogasanlagen sowie Lager- und Abfüllanlagen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. 44.218 Anlagen (19,5 Prozent) wiesen geringfügige, 20.238 Anlagen (8,9 Prozent) erhebliche und 48 Anlagen (0,02 Prozent) gefährliche Mängel auf. Der Anteil der mangelhaften Anlagen betrug insgesamt 28,5 Prozent, fünf Jahre zuvor waren es 32,7 Prozent.

Zu den Mängeln zählten korrodierte Tanks, defekte Betriebs- und Kontrollleuchten und Schäden an Auffangwannen. Auch fehlende oder falsch angebrachte Bedienungs- oder Prüfhinweise wurden festgestellt.

Biogasanlagen besonders häufig mangelhaft

Über drei Viertel (76,9 Prozent) der 2023 geprüften Anlagen waren Ölheizungen, mehr als jede Vierte (27,7 Prozent) wies mindestens einen Mangel auf. Bei den geprüften Biogasanlagen war mehr als jede zweite (56,7 Prozent) mangelhaft. Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen müssen zum Schutz der Umwelt regelmäßig von Sachverständigen auf ihre Sicherheit geprüft werden.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Lohnt es sich noch, Informatik zu studieren?
24.06.2026

KI verändert den Einstieg in die IT-Branche schneller als viele erwartet haben. Informatik bleibt gefragt, doch der sichere Weg zum gut...

DWN
Politik
Politik Khamenei ist tot, doch das Regime lebt weiter: Warum die Iran-Krise Europa erreicht
24.06.2026

Khameneis Tod ließ viele Exil-Iraner kurz an den Sturz des Regimes glauben. Doch der neue Frieden bringt vorerst vor allem Ernüchterung,...

DWN
Finanzen
Finanzen Rheinmetall-Aktie crasht: Wie tief kann es noch gehen?
24.06.2026

Milliarden-Schock für Rheinmetall: Berlin stoppt das größte deutsche Kriegsschiff-Projekt seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Aktie stürzt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Playmobil wandert ins Ausland: Aus für Produktion in Deutschland
24.06.2026

Fast jedes Kind kennt die ewig lächelnden Spielfiguren. Produziert werden diese jetzt nur noch im Ausland. Ein unausweichlicher Schritt,...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Megastörung bei der Deutschen Bahn: Nach Zugfunk-Ausfall läuft die Fehlersuche
24.06.2026

Nach dem bundesweiten Zugfunk-Ausfall suchen IT- und Sicherheitsexperten nach der Ursache. Ein Angriff gilt bisher als unwahrscheinlich. Im...

DWN
Politik
Politik USA: Senat stimmt gegen Trumps eigenmächtige Iran-Kriegsführung
24.06.2026

Der US-Kongress will Trump beim Krieg gegen den Iran Grenzen setzen. Die auch von einigen Republikanern getragene Resolution gilt vor...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Vom Hoffnungsträger zum Problemflieger: Behörde zwingt 16 Airbus A380 zum Check
24.06.2026

Risse an den Tragflächen: 16 Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen auf Anordnung der EASA kurzfristig überprüft werden. Fünf...

DWN
Politik
Politik Bundestag: Ein Drittel der Bundestagsabgeordneten hat Nebeneinkünfte
24.06.2026

Mehr als ein Drittel der Bundestagsabgeordneten hat in der laufenden Legislaturperiode meldepflichtige Nebeneinkünfte bezogen - neben...