Politik

Aktuelle Wahlumfragen: AfD setzt Höhenflug fort - FDP wäre bei Bundestagswahl raus

Die Bundestagswahl 2025 rückt näher und die AfD legt in Wahlumfragen kräftig zu. Die Partei kratzt mit ihren aktuellen Umfrageergebnissen an ihren Höchstwerten von vor einem Jahr. Die FDP verliert dagegen an Boden. Wahlumfragen sind generell mit Vorsicht zu genießen.
08.01.2025 15:52
Aktualisiert: 08.01.2025 15:52
Lesezeit: 2 min

Am 23. Februar sind in Deutschland Neuwahlen angesetzt, die Parteien haben längst in den Wahlkampfmodus geschaltet. Die CDU führt aktuell die Wahlumfragen mit Werten zwischen 29-33 Prozent. Auf dem zweiten Platz folgt die AfD. In der INSA-Sonntagsfrage von Anfang Januar kommt die Partei auf den besten Umfragewert seit knapp einem Jahr. In den aktuellen Wahlumfragen vom 11. und 13 Januar kann die Partei die hohen Zustimmungswerte halten. SPD und CDU verlieren dagegen an Boden.

Wahlumfragen: AfD erreicht höchsten Wert seit fast einem Jahr

Aktuelle Umfragen zeigen einen Anstieg der AfD-Unterstützung in Deutschland. In einer INSA-Wahlumfrage vom 7. Januar 2025 erreicht die AfD derzeit 21,5 Prozent, was für die Partei den höchsten Wert seit fast einem Jahr bedeutet. Am 4. Januar sah INSA die Zustimmung zur Partei in der Bevölkerung noch bei 20 Prozent. In anderen Meinungsforschungsinstituten kommt die AfD derzeit auf 18-20 Prozent der Stimmen.

Vorsicht: Umfrageergebnisse stellen nicht mehr als Tendenzen dar, unterliegen Schwankungen und werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Die tatsächlichen Wahlergebnisse können daher von den aktuellen Umfragewerten abweichen.

Aktuelle Wahlumfrage (15. Januar): AfD nach INSA und Forsa auch bei YouGov mit Höchstwerten - FDP verliert

Auch in der zweiten INSA-Umfrage nach der Sonntagsfrage vom 6. Januar, bei der die AfD mit 21,5 Prozent ihren Höchstwert seit rund einem Jahr verbuchen konnte, überrascht die AfD mit anhaltender Stärke in den Umfragen. INSA veröffentlicht am 11. und 13. Januar neue Umfragewerte, bei der die AfD ihren Wert von Sonntag festigen kann - mit einem Plus von 0,5 sogar steigern kann. Stabilisieren kann die Partei ihren höchsten Wert seit längerer Zeit auch beim Meinungsforschungsinstitut YouGov, hier kommt die AfD am 15. Januar zum zweiten Mal in Folge auf 21 Prozent. Bei YouGov ebenfalls zulegen kann die SPD, die sich mit 18 Prozent um zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche verbessert. Einen Dämpfer musste auch die FDP hinnehmen - die Liberalen sackten bei YouGov von 5 auf 4 Prozent ab.

Bei INSA erreicht die selbsternannte "Alternative" zur gegenwärtigen Politik bereits seit Anfang des Jahres Zustimmungswerte ab 20 Prozent. Die jüngsten Umfragen beim INSA-Meinungsbarometer sehen sie sogar zweimal in Folge bei einem Stimmenanteil von 22 Prozent. Die SPD verliert hier dagegen an Boden und kommt nur noch auf einen Zustimmungswert von 15 Prozent, ein Minus von 1 Prozent im Vergleich zur Umfrage von vor zwei Tagen. Auch die CDU muss Federn lassen und rutscht auf 30 Prozent ab (-1 Prozent).

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