Wirtschaft

Bio-Anbau Deutschland: Mehr Gemüse aus ökologischem Anbau

Der Bio-Anbau in Deutschland hat zugelegt: Sowohl die Fläche als auch die Erntemenge ist größer geworden.
28.02.2025 07:48
Lesezeit: 1 min

Mehr Bio-Gemüse aus deutschem Anbau: 19.350 Hektar hierzulande wurden im vergangenen Jahr ökologisch bewirtschaftet und damit fünf Prozent mehr als 2023, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Auf dieser Fläche ernteten landwirtschaftliche Betriebe 529.800 Tonnen Bio-Gemüse – ein Anstieg um 10,4 Prozent zum Vorjahr.

Bio-Anbau: Mehr Gemüse aus ökologischem Anbau

Im Bio-Anbau in Deutschland dominieren Rote Bete, Kürbisse, Zucchini, Erbsen und Karotten. 15,3 Prozent der gesamten Gemüseanbaufläche hierzulande werden nach Angaben der Wiesbadener Statistiker inzwischen ökologisch bewirtschaftet, 12,7 Prozent der gesamten Erntemenge ist Bio-Gemüse.

Zweitgrößte Gemüseernte seit 2012

Insgesamt ernteten 5.830 Betriebe in Deutschland im vergangenen Jahr den Angaben zufolge 4,2 Millionen Tonnen Gemüse. Das war ein Plus von 6,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023 und der zweithöchste Stand seit 2012. Nur 2021 sei in Deutschland mit 4,3 Millionen Tonnen mehr Gemüse geerntet worden.

Die Anbaufläche vergrößerte sich dem Bundesamt zufolge um 3,2 Prozent auf 126.800 Hektar. Die größten Freilandflächen für den Gemüseanbau gibt es in Nordrhein-Westfalen (28.200 Hektar), Niedersachsen (24.400 Hektar), Bayern (16.500 Hektar) und Rheinland-Pfalz (16.400 Hektar). Möhren beziehungsweise Karotten waren im Freiland in Deutschland mit 850.600 Tonnen wie in den Vorjahren die Gemüseart mit der größten Erntemenge.

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