Wirtschaft

Arbeitsmarkt stagniert: Erwerbstätigenzahl 2025 leicht rückläufig

Erstmals seit dem Ende der Corona-Krise ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland nicht mehr gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt nach einer ersten Schätzung mitteilt, waren im Jahr 2025 rund 46,0 Millionen Menschen erwerbstätig – etwa 5.000 weniger als im Vorjahr.
02.01.2026 10:27
Lesezeit: 1 min

Nach den Erhebungen sind vor allem im produzierenden Gewerbe (minus 1,8 Prozent), am Bau (minus 0,9 Prozent) sowie in Fischerei, Land- und Forstwirtschaft (minus 0,5 Prozent) Jobs verloren gegangen. Im ohnehin dominierenden Dienstleistungsbereich wuchs die Zahl der Beschäftigten hingegen noch einmal um 0,5 Prozent.

Demografischer Wandel macht sich bemerkbar

Als Gründe für die Stagnation nennt das Statistikamt neben der schwachen Konjunktur die immer stärkeren Effekte des demografischen Wandels. Für die ausscheidenden geburtenstarken Jahrgänge rücken immer weniger junge Erwerbstätige nach. Weiterhin wanderten ausländische Arbeitskräfte zu und Frauen sowie ältere Menschen beteiligten sich zunehmend am Erwerbsleben.

Dem Bundesamt zufolge arbeiten drei von vier Menschen in Deutschland als Dienstleister. Zuletzt wuchs vor allem der öffentliche Bereich einschließlich des Gesundheitswesens. Weiterhin rückläufig ist die Zahl der Selbstständigen und ihrer mithelfenden Familienangehörigen, die zusammen noch 3,7 Millionen Erwerbstätige ausmachen.

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