Trump bekennt Farbe: „Ich brauche kein internationales Recht“
Donald Trump erklärt offen, dass er sich nicht an internationales Recht gebunden fühlt. In einem Interview mit der New York Times beschreibt er seine eigene Moral als einzige Grenze seiner Macht. Die Aussagen markieren eine neue Eskalationsstufe der Trump-Krise und stellen Europas Sicherheitsordnung infrage.
Donald Trump sagt in einem Interview mit der New York Times, dass "es eine Wahl" zwischen Grönland und der NATO geben könnte. (Foto: dpa)
Foto: Evan Vucci
Im Folgenden:
Warum Trump offen erklärt, sich nicht an internationales Recht gebunden zu fühlen.
Weshalb die neue "Donroe-Doktrin" die gesamte westliche Hemisphäre als US-Interessensphäre definiert.
Wie Trumps Aussagen die regelbasierte internationale Ordnung grundlegend infrage stellen.
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Marius Vaitiekūnas ist ein ausgewiesener Experte für Geopolitik und internationale Wirtschaftsverflechtungen. Geboren 1985 in Kaunas, Litauen, schreibt er als freier Autor regelmäßig für verschiedene europäische Medien über die geopolitischen Auswirkungen internationaler Konflikte, wirtschaftlicher Machtverschiebungen und sicherheitspolitischer Entwicklungen. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind die globale Energiepolitik und die sicherheitspolitischen Dynamiken im osteuropäischen Raum.