PayPal: In drei Schritten mehr Privatsphäre beim Bezahlen
PayPal sammelt mehr Daten als viele vermuten – sogar welche Einkäufe bereits getätigt wurden, kann unter Umständen bei Werbepartnern landen. Wie Sie Ihre Privatsphäre beim Bezahlen besser absichern und die PayPal-Privatsphäre stärken.
Was man einkauft oder wofür man zahlt, erlaubt zahlreiche Rückschlüsse auf die eigene Person. Es sind daher sensible Informationen, die andere nichts angehen. Trotzdem werden solche Daten gerne für Werbung ausgewertet – teils sogar von Firmen, bei denen man das kaum erwarten würde. Genau hier wird PayPal-Privatsphäre für viele Nutzer zum wichtigen Thema.
Ein Beispiel ist der Zahlungsdienstleister PayPal, wie die Stiftung Warentest berichtet. Wer nicht möchte, dass PayPal Daten wie Aktivitäten, Einkaufshistorie oder Profilinformationen zu Werbezwecken verarbeitet oder an andere Unternehmen weiterreicht, sollte die Einstellungen prüfen und nachsehen, wie die Regler dort gesetzt sind. So lässt sich PayPal-Privatsphäre gezielt verbessern.
PayPal-Datenschutz: In 3 Schritten zu mehr Privatsphäre beim Bezahlen
Und das geht folgendermaßen in drei Schritten:
- Beim PayPal-Konto einloggen.
- Unter Einstellungen zu "Daten und Datenschutz/Personalisierte Angebote und Werbung" navigieren.
- Die Einstellungen "Personalisierte Angebote von uns" sowie "Personalisierte Werbung von unseren Werbepartnern" kontrollieren und gegebenenfalls den Schieberegler bewegen. Damit erhöhen Sie Ihre PayPal-Privatsphäre deutlich.
Genau hingeschaut: Wenn Graues Gutes bedeutet
Achtung: Ein schwarz hinterlegter Schieber heißt "ja", ein grau hinterlegter Schieber bedeutet "nein". Nur wenn beide Regler grau sind, hat man den Unternehmen und seinen Partnern das Werbe-Einverständnis komplett entzogen – ein wichtiger Schritt für maximale PayPal-Privatsphäre.
PayPal: Privatsphäre aktiv schützen
Wer Paypal nutzt, sollte sich bewusst machen, dass PayPal-Daten wie Aktivitäten und Einkaufshistorie für personalisierte Angebote und Werbung eingesetzt werden können. Das muss nicht sein: Mit wenigen Klicks lassen sich die entsprechenden Regler in den Einstellungen kontrollieren und bei Bedarf deaktivieren. Wichtig ist dabei, genau hinzusehen, denn bei Paypal bedeutet ein grauer Schieber „nein“ und ein schwarzer „ja“. Erst wenn beide Optionen ausgeschaltet sind, ist das Werbe-Einverständnis wirklich entzogen. So gewinnen Nutzer spürbar mehr Kontrolle zurück und verbessern ihre PayPal-Privatsphäre beim Bezahlen nachhaltig.

