Panorama

Mikrozensus 2026 gestartet: Ein Prozent der Bevölkerung wird befragt

Die wichtigste amtliche Sozialerhebung Deutschlands läuft wieder: Von Januar bis Dezember 2026 nimmt der Mikrozensus Daten über die wirtschaftliche und soziale Lage der Menschen in Deutschland auf. Rund ein Prozent der Bevölkerung wird dafür per Zufallsverfahren ausgewählt und zu ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen befragt.
26.01.2026 13:20
Lesezeit: 1 min

"Stellvertretend für viele andere Menschen in Deutschland geben sie Auskunft zu Themen wie Familie, Bildung, Arbeitsmarktbeteiligung, Migration, Einkommen und Lebensbedingungen, Wohnsituation sowie Internetnutzung", erklärten die Statistiker.

Der Mikrozensus wird jährlich erstellt - anders als der Zensus, der in der Regel alle zehn Jahre durchgeführt wird. "Die Ergebnisse des Mikrozensus bilden eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen, die das Leben der Menschen in Deutschland betreffen", hieß es.

Mikrozensus 2026 liefert auch Daten zur Wohnsituation

Laut den Angaben werden alle vier Jahre im Mikrozensus vertiefende Fragen zum Thema Wohnen gestellt - so auch 2026. Diese Daten würden etwa Aufschluss geben über die Eigentumsquote, Wohnfläche oder die durchschnittliche Mietbelastung der Haushalte in Deutschland.

Die ausgewählten Haushalte werden demnach von ihrem jeweiligen Statistischen Landesamt angeschrieben und sind gesetzlich zur Auskunft verpflichtet. Die Befragten können den Mikrozensus-Fragebogen online oder auf Papier ausfüllen. Einige Landesämter setzen auch Interviewer ein.

"Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik sind der Datenschutz und die Geheimhaltung persönlicher Daten gewährleistet", hieß es. Erste Ergebnisse sollen rund drei Monate nach Ende des Erhebungsjahres veröffentlicht werden.

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