Politik

Kooperation am Scheideweg: Die Illusion der europäischen Rüstungsunion

Mit dem Élysée-Vertrag von 1963 sollte die deutsch-französische Rüstungskooperation zum Vorbild für Europa werden. Doch Projekte wie der Tiger-Hubschrauber, der A400M oder das gescheiterte FCAS litten unter nationalen Interessen, Kostenexplosionen und technischen Problemen. Steht die Zusammenarbeit nun vor dem Aus? Thomas Meuter, Chefredakteur von MD&Partner und Wehrtechnik-Experte, erklärt, warum die europäische Rüstungsunion scheiterte – und wie es jetzt weitergeht.
29.07.2026 06:39
Aktualisiert: 29.07.2026 10:25
Lesezeit: 12 min
Kooperation am Scheideweg: Die Illusion der europäischen Rüstungsunion
Die Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich scheitert: Experte Thomas Meuter analysiert das FCAS:Aus und zeigt die Folgen für Europa auf (Foto: dpa). Foto: Oliver Berg

Im Folgenden:

  • Warum Berlin aus dem europäischen Kampfflugzeugprojekt FCAS ausgestiegen ist.
  • Wie Frankreich bei Rüstungskooperationen systematisch deutsches Technologie-Know-how abzog.
  • Weshalb dem gemeinsamen Kampfpanzerprojekt MGCS das gleiche Schicksal droht.

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Moritz Enders

***

Moritz Enders ist freier Autor und schreibt seit 2017 regelmäßig für die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Er studierte Geschichte in Rom und Sevilla, Enders ist außerdem Autor und Regisseur. Mehrere Dokumentarfilme brachte er unter anderem für das ZDF und arte auf den Bildschirm, zum Beispiel „Schüsse auf dem Petersplatz – wer wollte den Papst ermorden?“ und „Tod eines Bankers – der Skandal um die älteste Bank der Welt“. Im Februar 2026 ist sein Roman „Die Prinzessin von Centocelle“ erschienen, dessen Hauptfiguren neben der Prinzessin ein Tierpfleger im Ruhestand, ein Schimpanse, ein Privatdetektiv und der Doppelgänger eines Top-Terroristen sind.

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