Politik
Kommentar

Europas vielleicht stärkste Armee kommt nicht in die NATO. Das kann katastrophale Folgen haben

Die Ukraine wird auf absehbare Zeit wohl nicht Nato-Mitglied. Doch zugleich verfügt sie über eine der stärksten Armeen Europas und über eine rasant gewachsene Verteidigungsindustrie. Für Europa entsteht damit ein strategisches Problem, das katastrophale Folgen haben könnte.
18.08.2026 06:03
Lesezeit: 10 min
Europas vielleicht stärkste Armee kommt nicht in die NATO. Das kann katastrophale Folgen haben
Der ukrainische Botschafter in Großbritannien, Walerij Saluschnyj, ist überzeugt, dass die Ukraine kein NATO-Mitglied werden wird. Die Erkenntnis ist, dass kein US-Präsident, soweit man in die Zukunft blicken kann, gezielt auf eine Aufnahme der Ukraine hinarbeiten wird. Foto: -

Im Folgenden:

  • Warum Kiews Militärführung die aktuellen Nato-Doktrinen mittlerweile als veraltet ansieht.
  • Wie sich die ukrainische Rüstungsindustrie von westlichen Waffenlieferungen unabhängig macht.
  • Weshalb eine europäische Verteidigung ohne die ukrainischen Streitkräfte kaum möglich ist.

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Jacob Kaarsbo

***

Jacob Kaarsbo ist sicherheitspolitischer Berater und schreibt für Børsen, das dänische Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern. Er war 15 Jahre lang Analyst und in leitenden Funktionen beim dänischen Militärnachrichtendienst tätig und befasst sich vor allem mit Sicherheits-, Verteidigungs- und Geopolitik.

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