Unternehmen

Unternehmensnachfolge: Mehr Schließungs- als Übergabepläne im Mittelstand

Erstmals wollen mehr Mittelständler dichtmachen als übergeben. Betroffen sind auch profitable Betriebe mit vollen Auftragsbüchern. Oft scheitert es dabei am Preis. Käufer zahlen im Schnitt ein Drittel des Jahresumsatzes, das Steuerrecht legt Verkäufern jedoch ein Vielfaches nahe.
27.09.2026 07:20
Lesezeit: 10 min
Unternehmensnachfolge: Mehr Schließungs- als Übergabepläne im Mittelstand
Die Unternehmensnachfolge im Mittelstand stockt: Warum viele gesunde Betriebe vor dem Aus stehen und wie der Generationenwechsel trotzdem gelingt (Foto: dpa). Foto: AndreyPopov

Im Folgenden:

  • Warum mehr Inhaber die Schließung planen als die Übergabe
  • Warum Verkäufer zu viel verlangen und das Steuerrecht ihnen recht gibt
  • Wie drei Unternehmer aus dem Norden einen Nachfolger gefunden haben
  • Was Karlsruhe im Oktober für Familienbetriebe entscheiden wird

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Carsten Schmidt

Carsten Schmidt ist seit Januar 2024 freier Autor für die Deutschen Wirtschafts­nachrichten. Der Finanz- und Wirtschaftsjournalist ist seit über zehn Jahren für verschiedene Wirtschafts- und Finanzmedien aktiv, unter anderem für CAPinside, DASINVESTMENT.com, multiasset.com, das private-banking-magazin.de sowie den Norddeutschen Rundfunk und die Lübecker Nachrichten. Darüber hinaus war er unter anderem für die HypoVereinsbank und verschiedene Kommunikationsagenturen tätig. Seine Schwerpunkte liegen auf Finanzmärkten und Fondsanalysen sowie Mittelstand und Wirtschaftspolitik. Carsten Schmidt ist Diplom-Germanist und Mitgründer des Surf- und Outdoormagazins Waves & Woods (2017).
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