Steuerzinsen 2027: Nachzahlungen sollen doppelt verzinst werden
100.000 Euro Steuernachzahlung, zwei volle Zinsjahre: Heute können daraus 3.600 Euro Zinsen werden. Unter dem geplanten neuen Satz wären es 7.200 Euro. Die Bundesregierung will die Zinsen auf bestimmte Steuernachzahlungen ab 2027 verdoppeln. Besonders unangenehm kann das für Unternehmen werden, wenn sich eine Betriebsprüfung über Jahre zieht. Doch wer eine Nachzahlung kommen sieht, kann gegensteuern.
Die Bundesregierung will Steuerzinsen ab 2027 von 1,8 auf 3,6 Prozent anheben. Warum lange Betriebsprüfungen teuer werden – und was Betroffene tun können (Foto: dpa).
Foto: Christoph Soeder
Im Folgenden:
3,6 statt 1,8 Prozent: Für welche Steuernachzahlungen künftig höhere Zinsen drohen.
Betriebsprüfung mit teurer Nebenwirkung: Lange Verfahren können Tausende Euro zusätzlich kosten.
Zinslast begrenzen: Was Steuerzahler bei einer absehbaren Nachzahlung tun können.
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Freie Wirtschaftsjournalistin, Autorin, Bankkauffrau, Verwaltungswirtin, Dozentin für Recht. Anika Völger verbindet juristisches und wirtschaftliches Fachwissen mit journalistischer Klarheit. Die Hannoveranerin ordnet wirtschaftliche und politische Entwicklungen ein, analysiert rechtliche Zusammenhänge und erklärt Wirtschafts-, Finanz-, Technologie- und Kryptothemen für ein breites Publikum. Sie schreibt u. a. für die Deutschen Wirtschaftsnachrichten, für Kanzleien sowie für Finanz- und Technologieunternehmen.