Krypto-Aufschwung trotz regulatorischer Hürden
Kryptowährungen feierten am Freitag an der Wall Street ein Comeback, wobei Unternehmen wie Coinbase zu den stärksten Aktienwerten gehörten und die Kurse digitaler Vermögenswerte stiegen.
Dies geschah trotz einer Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve Anfang der Woche und des Scheiterns des geplanten „Clarity Act“ zur Regulierung digitaler Vermögenswerte – beides Ereignisse, die potenziell negative Auswirkungen auf Krypto-Händler hätten haben können.
Bitcoin und Ethereum im Aufwind
Der Bitcoin legte im späten Handel um fast 6 Prozent auf rund 81.000 US-Dollar zu, liegt damit jedoch immer noch 30 Prozent unter seinem Rekordhoch vom Oktober 2025.
Auch die Kryptowährung Ethereum stieg um 7,81 Prozent auf rund 2.642 US-Dollar.
Die Aktien von Akteuren aus dem Krypto-Sektor legten ebenfalls zu, darunter die des Bitcoin-Investors Strategy, die um 15,85 Prozent stiegen.
Gemischte Entwicklung an den klassischen Aktienmärkten
Zum Wochenschluss verzeichnete der Dow Jones einen Rückgang um 0,19 Prozent auf 51.681,93 Punkte – der dritte wöchentliche Verlust in Folge –, während der S&P 500 um 0,16 Prozent auf 7.650,16 Punkte und der Nasdaq um 0,39 Prozent auf 26.522,55 Punkte zulegten.
Die größten Tagesgewinner im S&P 500 waren Coinbase Global mit einem Plus von 11,66 Prozent auf 194,25 US-Dollar, Robinhood Markets mit einem Zuwachs von 9,12 Prozent auf 119,82 US-Dollar und Sandisk mit einem Anstieg von 10,99 Prozent auf 1.791,82 US-Dollar.
Am anderen Ende der Tabelle büßten Nucor 6,29 Prozent auf 248,46 US-Dollar ein, Qualcomm verloren 5,82 Prozent auf 177,72 US-Dollar, Alexandria Real Estate Equities gaben um 5,43 Prozent auf 53,28 US-Dollar nach und General Motors verzeichneten ein Minus von 5,08 Prozent auf 82,22 US-Dollar.

