Fiat-Chef will Mega-Fusion von Opel, Peugeot und Fiat

Angesichts der Absatzkrise in der Eurozone will der Fiat-Chef Sergio Marchionne nun zusammen mit Peugeot und Opel eine paneuropäische Fusion erreichen. Selbst eine Übernahme Opels schließt Marchionne nicht aus, wenn er Gelder zur Restrukturierung des Autoherstellers in Höhe von bis zu 7 Milliarden Dollar erhält. Die Fusion könnte die Vormachtsstellung VWs in Europa gefährden.

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Der Fiat-Chef Sergio Marchionne sucht derzeit nach europäischen Partnern, um aus seiner Isolation in Italien auszubrechen. Nachdem Peugeot und GM bereits in diesem Jahr eine Allianz eingegangen sind, will Fiat nun dazustoßen. Sergio Marchionne hat sowohl Peugeot als auch GM, und hier vor allem mit Blick auf die Opel-Einheit, in diesem Monat das Angebot gemacht, einen paneuropäischen Autohersteller zu schaffen, der Volkswagen Konkurrenz macht, berichtet Bloomberg.

Marcchionne hatte zudem vorgeschlagen, die deutsche Opel-Einheit sogar zu übernehmen, wenn er 5 bis 7 Milliarden Dollas erhalte, um den Autohersteller umzustrukturieren, so die ungenannten Quellen. Fiat hatte in den vergangenen Jahren mit herben Umsatzeinbrüchen im rezessionsgeplagten Italien zu kämpfen und Peugeot ist auf Hilfen der französischen Regierung angewiesen (hier). Eine Allianz Fiats, Opels und Peugeots würde in der Euro-Region einen Anteil von 25 Prozent beim Autoabsatz zur Folge haben. VWs Anteil liegt derzeit bei 24,9 Prozent.

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