Friedensnobelpreis: EU spendet Preisgeld an Kriegskinder

Die EU will mit dem Preisgeld aus dem Friedensnobelpreis bedürftige Kinder in Krisen und Konfliktgebieten unterstützen. Damit will die EU der Kritik begegnen, dass sie sich im Moment in einem nicht gerade preisverdächtigen Zustand befindet.

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Die Europäische Kommission hat vor, mit ihrem Nobelpreisgeld weltweit Kinder in Krisengebieten zu fördern. So sollen spezielle Projekte für Kinder, die Opfer von gewaltsamen Konflikten sind, initiiert werden. Darauf haben sich  EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy geeinigt. Das Preisgeld beläuft sich eine Summe von 930.000 Euro. In den kommenden Wochen will die EU Einzelheiten über die Vergabe der Gelder bekannt geben. Die EU hatte für ihre Anstrengungen, ein friedliches Europa zu schaffen, im Oktober den Friedensnobelpreis erhalten (mehr hier). Die Preisvergabe war weltweit kritisiert worden – unter anderem mit dem Argument, dass so umstrittene Organisationen wie die EU eigentlich nicht preiswürdig seien.

Unterdessen ist es am Tag des Generalstreiks zu massiven Ausschreitungen gekommen, als Bürger in ganz Europa gegen die Politik der EU protestierten.

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