Shell verkauft Ölfelder in Nordsee für elf Milliarden Euro

Der Ölkonzern Royal Dutch Shell sondiert einem Zeitungsbericht zufolge eine Veräußerung von Beteiligungen im Wert von umgerechnet elf Milliarden Euro.

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Der neue Konzernchef Ben van Beurden habe einige Ölfelder in der Nordsee, Raffineriegeschäfte und einige Projekte in der Frühphase auf die Verkaufsliste gesetzt, berichtete die Financial Times am Dienstag unter Berufung auf eine dem Unternehmen nahestehende Person. Shell wollte sich dazu nicht äußern.

Der europäische Branchenprimus hatte im Oktober angekündigt, sich 2014 und 2015 von deutlich mehr Geschäft zu trennen als zuvor. Shell setzten zuletzt – wie der gesamten Branche – Überkapazitäten im Raffinerie-Geschäft zu. Van Beurden hat die Leitung des Konzerns vor zwei Wochen übernommen. Analysten erhoffen sich von ihm eine strenge Kostenkontrolle. Pläne für eine Gasverflüssigungsanlage in den USA legte der Konzern bereits auf Eis. Shell will am 30. Januar über die Geschäftsentwicklung im vierten Quartal berichten.

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