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Unicredit schnappt sich offenbar mehr als 30 Prozent von Commerzbank

Unicredit kommt ihrem Ziel bei der Commerzbank einen entscheidenden Schritt näher. Mit dem Überschreiten der 30-Prozent-Marke stärkt die italienische Großbank ihre Position – und umgeht zugleich ein teureres Pflichtangebot.
02.06.2026 14:34
Lesezeit: 1 min
Unicredit schnappt sich offenbar mehr als 30 Prozent von Commerzbank
Unicredit hat laut Insidern die 30-Prozent-Marke bei der Commerzbank überschritten und stärkt damit ihre Position im aktuellen Übernahmepoker. (Foto: dpa) Foto: Emanuele Roberto De Carli

Kreise: Unicredit überschreitet Commerzbank-Anteil von 30 Prozent

Die Unicredit hat mit ihrer Übernahmeofferte für die Commerzbank laut Insidern die wichtige Marke von 30 Prozent überschritten. Commerzbank-Aktionäre hätten den Italienern inzwischen so viele Anteile angedient, dass die direkte Beteiligung der Unicredit von zuletzt knapp 26,8 Prozent auf mehr als 30 Prozent steigt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Kurs der Commerzbank-Aktie legte nach den Neuigkeiten am Morgen um rund 1,5 Prozent zu und notierte bei 37,52 Euro.

Übernahmeangebot: Unicredit vermeidet Pflichtofferte

Mit dem Überschreiten der 30-Prozent-Schwelle durch das freiwillige Übernahmeangebot vermeidet die Unicredit, ein deutlich teureres Pflichtangebot für sämtliche Commerzbank-Aktien vorlegen zu müssen. Statt Geld bietet das Mailänder Geldhaus für jedes Commerzbank-Papier 0,485 Unicredit-Aktien. Auf Basis der jüngsten Schlusskurse ist das weniger, als Anleger derzeit an der Börse für eine Commerzbank-Aktie erhalten. Zusätzlich verfügt die Unicredit über Finanzinstrumente, die ihr den Zugriff auf weitere Commerzbank-Aktien ermöglichen.

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