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Frankreich

Die IWF-Chefin Lagarde kann zufrieden sein. Der Gerichtshof der Republik hat kein Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet. (Foto: Flickr/Center for Global Development)

Lagarde kann Strafverfolgung vorerst abwehren

IWF-Chefin Lagarde ist einem Ermittlungsverfahren wegen der Tapie-Affäre vorerst entgangen. Damit ist sie jedoch noch lange nicht gerettet. Das Gericht will ihr Insider-Wissen offenbar zunächst zur Verfolgung anderer anzapfen.

Bundesbank-Chef Weidmann: „Europa ist nur stark, wenn seine Teile stark sind.“

Bundesbank-Weidmann: Europa steht am Rande des Abgrunds

Das fehlende Vertrauen in die Staatsfinanzen hat Europa an den Rand des Abgrunds geführt, so Weidmann. Probleme wie die Rezession, die Arbeitslosigkeit und die zu schnell alternden Gesellschaften müssen daher schnell gelöst werden. Die EZB könne dies nicht allein. Deutschland und Frankreich müssten die Überwindung der Krise herbeiführen.

Stratfor: Unruhen in Schweden werden auf Europa übergreifen

Die amerikanische Denkfabrik Stratfor sagt: Die Unruhen in Schweden haben soziale Ursachen. Arbeitslosigkeit und Unmut sind unter jungen Migranten weit verbreitet. Doch das war nur ein Vorspiel. Ganz Europa erwarten ähnliche Ereignisse.

Sowohl die Industrieproduktion als auch der Servicesektor der Eurozone sind im Mai weiter geschrumpft. (Grafik: Markit)

EZB-Geldschwemme verpufft völlig wirkungslos

Die Senkung des Leitzinses durch die EZB Anfang Mai hat die Konjunktur nicht belebt. Die Wirtschaft der Eurozone ist auch im Mai weiter geschrumpft, bei der Beschäftigung wurde weiter abgebaut.

IWF-Chefin Lagarde wird erklären müssen, warum sie zuließ, dass dem Steuerzahler 403 Millionen Euro verloren gingen. (Foto: Consilium)

Beihilfe zur Veruntreuung: IWF-Chefin Lagarde muss vor Gericht erscheinen

Im Jahr 2007 traf die damalige Wirtschaftsministerin Christine Lagarde eine umstrittene Entscheidung. Diese führte dazu, dass ein Freund des damaligen Präsidenten Sarkozy 403 Millionen Euro Schadensersatz erhielt. Nun steht sie vor Gericht.

An französischen Universitäten soll vermehrt auf Englisch gelehrt werden. Aber noch gibt es Widerstand gegen das Eindringen der fremden Sprache. (Screenshot: Asterix erobert Rom)

Paris: Demonstrationen gegen Englisch an den Universitäten

Die Regierung Frankreichs will mehr ausländische Studenten an die Universitäten des Landes locken. Daher soll auf Englisch gelehrt werden – ein weiterer Rückschlag für die französische Sprache.

Emma Bonino war einst selbst Teil der Brüsseler Strukturen. Als italienische Außenministerin will sie nun noch mehr EU für alle. (Foto: EU Commission).

Italien will Vereinigte Staaten von Europa: „Jetzt oder nie!“

In der Krise werden die Rufe nach den Vereinigten Staaten von Europa immer lauter. Die italienische Außenministerin Emma Bonino hält den Zeitpunkt für günstig, jetzt möglichst viele Kompetenzen in Brüssel zu zentralisieren. Unter anderem die Einwanderungspolitik - weil Europa in den kommenden Jahren 50 Millionen neue Einwanderer brauche.

Die Südeuropäer erwarten für die Zukunft mehr Arbeit in schlechter bezahlten, unsicheren Jobs. Sie rechnen damit, weniger Zeit mit ihren Familien verbringen zu können. (Foto: Flickr/Red Rose Exile)

Südeuropäer: Die nächste Generation wird ein viel schlechteres Leben haben

Für Südeuropa war der Euro kein nachhaltiges Projekt: Sie erwarten für die Zukunft unsichere, schlecht bezahlte Jobs mit langen Arbeitszeiten. Sie rechnen damit, ein schlechteres und ärmeres Leben zu führen als ihre Eltern. Auch der Rest Europas ist nicht viel optimistischer.

Mario Draghi, hier mit Wolfgnag Schäuble: Zeit gewinnen, bis Bankenunion Zugriff auf deutsche Sparkonten ermöglicht. (Foto: consilium)

EZB verliert den Überblick: Stress-Tests für Banken verschoben

Die EZB hat die für dieses Jahr geplanten Stresstests für die Banken abgesagt und auf 2014 verschoben. Damit will die EZB die Möglichkeit erhalten, den Banken vor dem Stresstest noch einmal unauffällig unter die Arme greifen zu können. Danach soll die Banken-Union stehen - und damit der Zugriff auf die deutschen Spareinlagen eine sanftere Rettung ermöglichen.

Wolfgang Schäuble und seine finnische Schülerin Jutta Urpilainen: Gerne würde die EU noch den einen oder anderen Test in einem kleinen Land durchführen, bevor man die Regeln für den richtig großen Banken-Crash beschließt. (Foto: consilium)

Banken-Rettung: EU-Experimente in Slowenien und Österreich möglich

Die EU-Finanzminister haben noch keine konkreten Regeln beschlossen, wie die europäische Banken-Rettung aussehen soll. Die Franzosen wollen keine Beteiligung der französischen Sparer, sondern eine Absicherung durch die deutschen Sparer. Möglicherweise will die EU vor einem endgültigen Beschluss noch den einen oder anderen Feldversuch starten.