Politik

Russland und Iran schließen Vertrag über Raketen-Lieferungen

Lesezeit: 1 min
09.11.2015 15:51
Moskau und Teheran haben die Lieferung von Flugabwehr-Raketen beschlossen. Der Raketenvertrag war im Jahr 2010 im Streit über das iranische Atomprogramm annulliert worden.
Russland und Iran schließen Vertrag über Raketen-Lieferungen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Russland hat mit dem Iran einen Vertrag zur Lieferung eines Flugabwehrraketen-Systems geschlossen. Das Abkommen sei bereits unterzeichnet, zitierte die Nachrichtenagentur RIA den Chef des staatlichen Rüstungskonzerns Rostec, Sergej Tschemesow, am Montag. Es gehe um das S-300-System.

Der Raketenvertrag war 2010 im Streit über das iranische Atomprogramm auf westlichen Druck annulliert worden. Im April hatte Russland dann nach Fortschritten bei den Atomgesprächen das Lieferverbot aufgehoben. Mitte Juli einigten sich die fünf UN-Veto-Mächte und Deutschland schließlich mit dem Iran auf eine Kontrolle des umstrittenen Atomprogramms und machten damit den Weg frei für eine schrittweise Lockerung von Sanktionen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland KREISS PRANGERT AN: Mehr als 400 Milliarden Euro wandern in die falschen Taschen

DWN-Autor Christian Kreiss stellt höhere Steuern und Enteignungen zur Diskussion.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das WEF als Selbstbedienungsladen: Die Nebengeschäfte des Klaus Schwab

DWN-Kolumnist Ernst Wolff zeigt auf: Der Chef des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, ist ein umtriebiger Geschäftsmann.

DWN
Finanzen
Finanzen Was können wir vom Schweizer Rentensystem lernen?

Für die deutsche Altersvorsorge sieht es düster aus. Das belegen Statistiken mittlerweile zu hunderten. Vielleicht hilft ein Blick zu...

DWN
Politik
Politik Mythos Europa: Was bleibt außer Überwachung, Bürokratie und dem digitalen Euro?

Prof. Dr. Werner Thiede setzt sich kritisch mit der Vorstellung auseinander, dass ein geeintes Europa die Lösung für alle Probleme sein...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Gefährdet der Ukraine-Krieg die Neue Seidenstraße?

Um sein gigantisches Projekt umzusetzen, ist für China eines ganz besonders wichtig: Frieden. Doch in der Ukraine tobt der Krieg. Wie wird...

DWN
Technologie
Technologie Künstliche Intelligenz soll Senioren schützen

Zwei Unternehmen wollen die Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Pflegeeinrichtungen vorantreiben.

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende der EZB trifft Deutschland besonders hart

Durch die EZB-Zinswende müssen die Euro-Staaten künftig wieder höhere Zinsen zahlen. Besonders hart trifft dies jene Staaten, die...