Finanzen

Goldman Sachs bringt Bitcoin zum Absturz

Lesezeit: 2 min
06.09.2018 00:20
Bitcoin verliert mehr als 5 Prozent, nachdem berichtet wurde, dass Goldman Sachs vorerst keinen Schalter für den Handel mit Kryptowährungen eröffnet.
Goldman Sachs bringt Bitcoin zum Absturz

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

TOP-Meldung

Goldman nimmt Pläne für Bitcoin-Handel vorerst wieder zurück

Die Goldman Sachs Group Inc (GS.N) streicht ihre Pläne, in absehbarer Zeit einen Schalter für den Handel mit Kryptowährungen zu eröffnen. Hintergrund ist, dass der regulatorische Rahmen für Kryptowährungen noch immer unklar ist, berichtete Business Insider am Mittwoch unter Berufung auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

In den letzten Wochen seien Führungskräfte zu dem Schluss gekommen, dass noch viele Schritte unternommen werden müssen, von denen die meisten außerhalb der Kontrolle der Bank seien, bevor eine regulierte Bank mit Kryptowährungen handeln kann, so eine der Personen.

Goldman Sachs hatte geplant, Bitcoin-Futures für einige Kunden abzuwickeln, als die neuen Verträge an den Börsen live gingen, als die Kryptowährung im Dezember auf ein Rekordhoch von 16.000 Dollar anstieg.

Bitcoin ist in 60 Minuten 400 Dollar abgestürzt, Ethereum um 10% runter

  • Gerade als wir dachten, dass eine stetige Erholung in Bewegung war, sind die Bären wieder aufgewacht und haben Bitcoin (BTC) und seine Brüder schnell nach Süden geschickt.
  • Um 11.00 Uhr GMT nahm Bitcoin einen Tauchgang, der in nur einer Stunde fast $ 400 von seinem Preis abräumte.
  • BTC hat alle Gewinne des Septembers innerhalb weniger Minuten verloren und fällt auf das Preisniveau der letzten Woche zurück.

Weitere Meldungen

Iran erkennt das Krypto-Mining als offiziellen Sektor an

  • Der Iran hat zugestimmt, das Mining von Kryptowährungen als Industrie anzuerkennen, und die Zentralbank Irans, die die Devisen- und Geldpolitik überwacht, wird in den nächsten 18 Tagen einen politischen Rahmen für die Industrie entwerfen.
  • Der Abgeordnete des Obersten Rates für die Cyber-Branche, Abolhassan Firouzabadi, sagte gegenüber IBENA - einer spezialisierten Nachrichtenagentur in Banken und Wirtschaft, die der iranischen Zentralbank angegliedert ist - dass die Vertiefung der Nutzung von Kryptowährungen den Handel zwischen Teheran und seinen Partnern erleichtern soll, vor allem im Zuge neuer US-Sanktionen.
  • Firouzabadi sagte, dass der Abbau von Kryptowährungen wie Bitcoin "in der Regierung und allen damit verbundenen Organisationen als eine Industrie akzeptiert worden ist".

Japan verschärft die Kontrolle neuer Krypto-Börsen

  • Um es schlechten Akteuren zu erschweren, Kryptowährungshandelsplattformen in Japan einzuführen, hat die Financial Services Agency (FSA) ihr Screening-Verfahren für neue Börsen verschärft.
  • Dem Bericht der Japan Times zufolge hat die FSA klargestellt, dass sie umfassendere Maßnahmen eingeführt hat, um zu überprüfen, ob die neuen Handelsplattformen angemessene Risikomanagement-Operationen durchführen.
  • Im Mai 2018 hat die FSA neue Richtlinien für digitale Devisenhandelsplattformen eingeführt, die es allen Akteuren auferlegen, Identifikationsprozesse zu priorisieren, ihre Systeme angemessen zu sichern, Unterstützung für Cold-Wallets und Zwei-Faktor-Authentifizierung hinzuzufügen.

Chrome-Browser-Erweiterung stiehlt Monero von Benutzern

  • Die MEGA Chrome Extension Version 3.39.4 wurde kompromittiert und kann jetzt neben anderen sensiblen Informationen auch Monero von den Benutzer stehlen.
  • Der offizielle Twitter-Account von Monero (XMR) hat eine Warnung gepostet und XMR-Haltern geraten, sich von MEGA fernzuhalten.
  • Zum Zeitpunkt der Drucklegung konnte die Chrome-Erweiterung von MEGA im Chrome Webstore nicht heruntergeladen werden.

Krypto-Börse ShapeShift fordert künftig Nutzer-Identifikation

  • Austausch von Kryptowährungen ShapeShift hat ein neues Mitgliedsprogramm auf den Markt gebracht, das für seine Benutzer obligatorisch wird.
  • Als ein Treueprogramm positioniert, wird die Initiative dem Startup eine Reihe von Vorteilen bieten und gleichzeitig damit beginnen, persönliche Informationen von ihren Nutzern zu fordern, was vom bisherigen Modell einer "Börse ohne Konten" abweicht.
  • Voorhees betonte, dass Shapeshift weiterhin keine Kundengelder halten wird.

Meldungen vom 04.09.

Meldungen vom 03.09.

Meldungen vom 02.09.

Meldungen vom 01.09.

Mehr Themen finden Sie im Krypto-Monitor der DWN.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Biden gegen Putin: In der Ukraine wird es gewaltig krachen

Unter Joe Biden als US-Präsident wird der Ukraine-Konflikt eine neue Eskalationsstufe erreichen. Doch diesmal dürfte Washington gewillt...

DWN
Politik
Politik Sachsen sperrt „Quarantäne-Verweigerer“ künftig in alten Flüchtlingsheimen ein

Die sächsische Landesregierung wird sogenannte Quarantäne-Verweigerer künftig in speziellen Einrichtungen einsperren. Die Maßnahme wird...

DWN
Politik
Politik Corona und Antisemitismus: Mahnende Worte eines Rabbis an Europa

Im Gespräch mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten schilderte Rabbi Abraham Cooper vom „Simon Wiesenthal Center“, dass die Juden in...

DWN
Politik
Politik US-Arzt stirbt nach Corona-Impfung, Fall wird untersucht

In Florida ist ein Arzt nach einer Corona-Impfung verstorben. Während seine Ehefrau einen Zusammenhang zwischen der Impfung und seinem...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin: Lohnt sich der Einstieg noch oder ist es zu spät?

Wer in Bitcoin investieren will, braucht aufgrund der extremen Kurssprünge starke Nerven. Wer dafür bereit ist, erfährt hier, wie in...

DWN
Politik
Politik Merkel drängt auf landesweite Verschärfung der Corona-Maßnahmen

Bei einem vorgezogenen Spitzentreffen kommende Woche sollen nach dem Willen der Bundesregierung bundesweit einheitliche Maßnahmen...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB-Direktorin Schnabel: „Die Inflation ist nicht tot“

EZB-Direktorin Isabel Schnabel bereitet die Öffentlichkeit auf deutlich steigende Preise vor.

DWN
Deutschland
Deutschland Das letzte Rätsel der RAF: Drei Terroristen sind immer noch auf Raubzug

Seit fünf Jahren ist bekannt: Mehrere Raubüberfälle gehen auf das Konto früherer RAF-Terroristen. Nur zu fassen sind sie nicht. Die...

DWN
Politik
Politik Deutschland ist für Friedrich Merz zweitrangig: An erster Stelle steht die Finanz-Industrie

Friedrich Merz könnte morgen CDU-Vorsitzender und im September Bundeskanzler werden. Für Deutschland wäre das eine denkbar schlechte...

DWN
Deutschland
Deutschland "Aus Liebe zu Deutschland": Was sich in unserem Land ändern muss

Der renommierte Wissenschaftler Helmut K. Anheier stellt eine Reihe von Büchern vor, die sich mit Deutschlands Zukunft befassen. Darunter...

DWN
Politik
Politik Great Reset: Wohnen in winzigen Minihäusern soll das „Klima retten“

Um im Rahmen des Great Reset die negativen Auswirkungen von Wohnhäusern auf das Klima zu reduzieren, sollen beim Bau nur noch...

DWN
Deutschland
Deutschland Schneemassen legen Teile Süddeutschlands lahm, massiver Temperatursturz in Griechenland

Im Südwesten Deutschlands haben Schneestürme den Verkehr teilweise zum Erliegen gebracht. Eine Frau starb. In Griechenland stürzten die...

DWN
Deutschland
Deutschland Corona: Die schwedischen Politiker haben eine Strategie, die deutschen üben sich in Aktionismus - und richten so langfristig schwere Schäden an

DWN-Gastautor Christian Kreiß argumentiert, dass Deutschlands Politiker die langfristigen Folgen der harten Corona-Maßnahmen nicht sehen...

DWN
Politik
Politik „Nancy Antoinette“, „Crazy Nancy“: Wie Trump sich Nancy Pelosi zur Erzfeindin machte

Donald Trump hat im Verlauf seiner Präsidentschaft inländischen und ausländischen Politikern eine Reihe von beleidigenden Spitznamen...