Deutschland

Zahl der Firmengründungen in Deutschland rückläufig

Lesezeit: 1 min
30.12.2018 17:19
Die Zahl der Firmengründungen ist im laufenden Jahr zurückgegangen.
Zahl der Firmengründungen in Deutschland rückläufig

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

In Deutschland sind in den ersten neun Monaten weniger Firmen gegründet worden als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der neuen größeren Betriebe sank von Januar bis September um 2,4 Prozent auf knapp 93 800, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Der Trend dürfte sich auch im Gesamtjahr 2018 fortgesetzt haben. Die Wiesbadener Behörde rechnet mit der Gründung von insgesamt etwa 124 000 größeren Betrieben. Im Jahr zuvor waren es noch 125 000.

Zusammen mit Klein- und Nebenerwerbsbetrieben wurden in den ersten neun Monaten rund 512 200 Gewerbe angemeldet, 1,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zu den Gewerbeanmeldungen zählt die Behörde nicht nur Neugründungen, sondern auch Übernahmen oder Umwandlungen.

Der Negativtrend bei Firmengründungen hält schon seit längerem an. Als ein wichtiger Grund gilt die historisch niedrige Arbeitslosigkeit in Deutschland. So sehen sich weniger Menschen gezwungen, aus Mangel eines Jobs ein Unternehmen zu gründen.

 


Mehr zum Thema:  

 

DWN
Technologie
Technologie BYD baut erstes Werk in der EU: Eine Gefahr für Deutschlands Autobauer?
20.05.2024

Bereits seit Dezember 2023 steht fest, dass BYD, Chinas wichtigste und staatlich geförderte Marke für Elektroautos, ein Werk in Szeged in...

DWN
Politik
Politik DWN-Interview mit Ex-Militärberater Jörg Barandat (zweiter Teil): Die Welt ist im Wasserkampf
20.05.2024

Jörg Barandat war unter anderem militärischer Berater im Auswärtigen Amt sowie Dozent für Sicherheitspolitik an der Führungsakademie...

DWN
Politik
Politik DWN-Interview mit Ex-Militärberater Jörg Barandat: „Wasser und Energie sind untrennbar miteinander verbunden.“
19.05.2024

Wasser sollte nicht getrennt von anderen Faktoren wie Energie und Klima betrachtet werden, sagt Jörg Barandat, langjähriger Berater...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Im Sog der Krise: Chinas Immobilienbranche unter Druck
19.05.2024

Seit einigen Jahren belastet die Immobilienkrise China und beeinträchtigt das wirtschaftliche Wachstum. Die Geduld vieler Gläubiger...

DWN
Politik
Politik Absturz des Präsidentenhubschraubers im Iran: „Alle Insassen sind tot“
19.05.2024

Ein Hubschrauber mit Irans Präsident Raisi und Außenminister Amir-Abdollahian ist abgestürzt. Die Insassen sind tot. Es wirft Fragen zur...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft EU-Kommission unterstützt Lausitz: Auf dem Weg zum "Netto-Null-Valley"
19.05.2024

Wie kann man ohne die Freisetzung von Treibhausgasen produzieren? Das Kohlerevier in der Lausitz strebt danach, als Modellregion in Europa...

DWN
Politik
Politik 75 Jahre Europarat: Ein Jubiläum in turbulenten Zeiten
19.05.2024

Der einst stolze Europarat feiert sein 75-jähriges Bestehen, doch das Jubiläum findet inmitten von Krisen und Unsicherheit statt,...

DWN
Finanzen
Finanzen P2P-Kredite als alternative Geldanlage: Chancen und Risiken
19.05.2024

P2P-Kredite sind eine aufstrebende Anlageklasse, die Privatpersonen ermöglicht, direkt in den Kreditbedarf anderer Privatpersonen zu...