Finanzen

Bitcoin-Mining ist effizienter als Goldminen

Lesezeit: 3 min
15.09.2018 23:18
Im Vergleich zum Goldbergbau benötigt das Bitcoin-Mining nur einen Bruchteil der Energie, und die Transferkosten sind inbegriffen.
Bitcoin-Mining ist effizienter als Goldminen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

TOP-Meldung

Bitcoin-Mining ist 20 mal effizienter als der Gold-Bergbau

Laut LongHash werden jedes Jahr mehr als 87,3 Milliarden Dollar für den Abbau von Gold ausgegeben. Im Gegensatz dazu werden weniger als 4,3 Milliarden Dollar zum Abbau von Bitcoin verwendet.

Im Wesentlichen erfordert der Gold-Bergbau im Vergleich zum Bitcoin-Mining 20-mal mehr Energie und Kosten, trotz der Kritik, die seit dem Anstieg des Bitcoin-Preises im Frühjahr 2017 kursiert, dass Bitcoin die Umwelt stark beeinträchtigt.

Gegenwärtig ist der gesamte Kryptowährungsmarkt etwa 200 Milliarden Dollar wert, während die gesamte Marktkapitalisierung von Gold auf rund 8 Billionen Dollar geschätzt wird.

Bei Bitcoin ist der Mining entscheidend an der Abwicklung von Transaktionen beteiligt. Das heißt, wenn man das Mining mit dem Abbau von Gold vergleicht, dann muss man nicht nur die Kosten für die Goldminen zugrunde legen, sondern auch die erheblichen Kosten für den Goldtransfer.

Neben dem Londoner Goldbarrenmarkt (LBMA), dem größten außerbörslichen Handel für Gold und Silber, und seinen Clearingpartnern HSBC, ICBC Standardbank, JPMorgan, Scotiabank und UBS, gibt es viele Clearinghäuser und Goldmakler, die den Transfer des traditionellen Wertspeichers beaufsichtigen.

Der Vergleich zwischen der von Bitcoin verwendeten Energie und der von Gold benötigten Energie verschiebt sich dadurch zugunsten von Bitcoin.

Das Kritik am Krypto-Mining berücksichtigt auch nicht die schnelle Annahme von erneuerbaren Energiequellen. So ist das Angebot an sauberer oder erneuerbarer Energie in einigen Regionen wie Chile und Südwestchina so reichlich, dass sie Haushalten und (Krypto-)Unternehmen dort praktisch kostenlos angeboten wird.

Weitere Meldungen

Coinbase holt massiv neue Mitarbeiter, um Krypto zur Wall Street zu bringen

  • Das Kryptoindustrie-Einhorn Coinbase hat aggressive Wachstumspläne für sein neu eröffnetes New Yorker Büro.
  • Der Digital Asset Exchange plant, den Betrieb von derzeit 20 auf 150 Mitarbeiter im nächsten Jahr auszuweiten.
  • Viele der lokalen Mitarbeiter kamen von traditionellen Finanzinstituten wie der New York Stock Exchange, Barclays und Citigroup.

Japans SBI startet mobile App auf Ripple-Basis

  • Das japanische Fintech-Schwergewicht SBI Holdings plant die Einführung einer Ripple-basierten mobilen Zahlungsanwendung namens MoneyTap.
  • Es wird erwartet, dass MoneyTap japanischen Kunden über sein Konsortium On-Demand-Zahlungen bereitstellen wird.
  • Das Projekt wird derzeit vom Japan Bank Consortium (JBC) unterstützt, einer Sammlung von 61 japanischen Banken, die von SBI Holdings und SBI Ripple Asia zusammengebracht wurden.

Top-20 Krypto-Börse ersetzt Tether durch konkurrierenden Stablecoin

  • Digifinex hat sich entschieden, das Tether (USDT), das vielleicht bekannteste Stablecoin, das entwickelt wurde, um einen stetigen Wechselkurs mit dem US-Dollar aufrechtzuerhalten, mit einem Rivalen, TrustToken's TrueUSD, zu ersetzen.
  • Digifinex mit Sitz in Singapur wickelte laut CoinMarketCap in den vergangenen 24 Stunden ein Handelsvolumen von 131 Millionen US-Dollar ab und war damit auf Rang 16 der größten Handelsplätze.
  • Zunächst wird Digifinex TrueUSD-Handelspaare mit Bitcoin, Ethereum und Tether anbieten.

Neuer Mining-Hersteller Linzhi kündigt ASIC-Miner für Ethereum an

  • Chen Min, der ehemalige Chefchiphersteller bei Bitcoin Mining Chip Entwickler Canaan Creative, wendet sich nun Ethereum zu.
  • Das neue Unternehmen von Chen, Linzhi, wird sich auf den Bau von Krypto-Mining-Geräten konzentrieren, und seine ersten offiziellen Produkte sind eine Reihe von ASIC-Minern, die speziell für Ethereum und Ethereum Classic entwickelt wurden.
  • Ethereum ASIC Miners sind relativ neu.

Overstock.com ermöglicht Kunden den Kauf von Bitcoin

  • Der Blockchain-Investment-Arm des US-Internet-Einzelhändlers Overstock gab bekannt, dass Bitsy eine Beta-Version seiner an Krypto-Brieftasche und -Tauschbörse gestartet hat.
  • Overstock CEO Patrick Byrne hat bestätigt, dass Kunden über die Integration mit Bitsy jetzt Bitcoin direkt von seiner Website kaufen können.
  • Der Schritt markiert das jüngste Engagement von Bitcoin gegenüber dem Einzelhandelsgiganten, der im Januar 2014 erstmals die Kryptowährung akzeptiert hat.

Meldungen vom 14.09.

Meldungen vom 13.09.

Meldungen vom 12.09.

Meldungen vom 11.09.

Weitere Meldungen aus dem Tech-Report der DWN finden Sie hier.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Chinas Sozialkreditsystem: Orwellsches Schreckgespenst oder reiner Mythos?

Das chinesische System der sogenannten "Sozialkredite" taucht regelmäßig in den Medien auf. Fast immer jedoch ist die Darstellung...

DWN
Politik
Politik Gegen Biden: Türkei, Russland und China wollen gemeinsam Luftabwehrsystem produzieren

Ein einflussreicher türkischer Außenpolitiker hat verkündet, dass die Türkei, Russland und China ihre Kooperation bei der Verteidigung...

DWN
Politik
Politik „Putin festnageln“: Wie Victoria Nuland Russlands Präsident stürzen will

Die US-Diplomatin Victoria Nuland, die unter Joe Biden eine wichtige Rolle spielen könnte, hat vor wenigen Monaten in einer Analyse...

DWN
Politik
Politik Norwegen: Anzahl der Toten nach Corona-Impfung steigt von 23 auf 29

Bloomberg berichtet, dass in Norwegen die Anzahl der Toten nach Corona-Impfungen von 23 auf 29 Personen gestiegen ist. Alle gemeldeten...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesbank: Privathaushalte sparen in der Corona-Krise vor allem Bargeld

Ausgerechnet in der Pandemie sind die Menschen in Deutschland in Summe so reich wie nie. Privathaushalte sparen wie die Weltmeister Bargeld...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin: Lohnt sich der Einstieg noch oder ist es zu spät?

Wer in Bitcoin investieren will, braucht aufgrund der extremen Kurssprünge starke Nerven. Wer dafür bereit ist, erfährt hier, wie in...

DWN
Deutschland
Deutschland Reale Gefahr: Wenn ein Cyber-Angriff auf unser Stromnetz stattfindet, bricht die Nahrungsmittelversorgung zusammen

Die Gefahr von Cyber-Angriffen auf das deutsche Stromnetz ist real. Sollte tatsächlich ein Cyber-Angriff stattfinden, würde die gesamte...

DWN
Finanzen
Finanzen Drei Billionen in neun Monaten: Wie hoch kann die Fed-Bilanz noch steigen, bevor das System crasht?

DWN-Gastautor Andreas Kubin analysiert die besorgniserregenden Ereignisse rund um die Federal Reserve. Ausgehend von einem Ereignis, das...

DWN
Deutschland
Deutschland „Zwangsanweisung und höhere Bußgelder“: Härteres Vorgehen gegen Quarantäne-Verweigerer geplant

Mehrere Bundesländer wollen in der Corona-Pandemie härter gegen Quarantäne-Verweigerer vorgehen. Neben hohen Bußgeldern kommt es...

DWN
Politik
Politik Nach Todesfällen in Norwegen: China fordert Streichung des Impfstoffs von Pfizer und BioNTec

China fordert, dass der Corona-Impfstoff von BioNTec/Pfizer weltweit gestrichen wird. Zuvor waren 23 Personen in Norwegen nach einer...

DWN
Finanzen
Finanzen Weil es sich lohnt: Corona-Krise treibt Nachfrage nach Goldbarren

Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass die unabhängig vom Goldpreis in physisches Gold in Form von Goldbarren investieren. Doch auch...

DWN
Politik
Politik Deutschlands EU-Ratspräsidentschaft ist zu Ende: Wie Angela Merkel viele Brände löschte - und einige Feuer neu entfachte

DWN-Kolumnist Ronald Barazon liefert einen - humorigen, aber höchst kompetenten - Rückblick blickt auf die sechsmonatige deutsche...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Der Corona-Lockdown wird bis zum Juni 2021 andauern

Die Bevölkerung und das deutsche Unternehmertum sollten sich nichts vormachen lassen. Der Lockdown wird in verschiedenen Intensitäten bis...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Amazon: "Wir machen der Deutschen Post bestimmt keine Konkurrenz"

Ein Akteur, der stark von der Pandemie profitiert, ist Amazon. Wie der Konzern mit den Großpaketdiensten zusammenarbeitet, welche...