Wirtschaft

Zulieferer von Apple und Tesla müssen Produktion in China einstellen

Mehrere Zulieferer von Apple und Tesla haben Teile ihrer Produktion in China eingestellt. Als Grund nannten sie Einschränkungen bei der Energieversorgung.
27.09.2021 09:25
Lesezeit: 1 min

Der Apple-Zulieferer Unimicron Technology Corp erklärte am Sonntag, in drei seiner Betriebe in China bis Donnerstag die Bänder still stehen zu lassen. Die Auswirkungen seien begrenzt, da die Produktion in anderen Fabriken hochgefahren werde.

Die Zwangspausen bei Zuliefererfirmen treffen die Auto- und Elektronikkonzerne zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Weltweit herrscht seit Monaten eine massive Materialknappheit, besonders elektronische Bauteile sind betroffen. Der Konzern Concraft Holding, der unter anderem Teile für iPhone-Kopfhörer herstellt, produziert nichts mehr bis Donnerstag und greift auf Teile aus seinem Lager zurück, um die Nachfrage zu bedienen. Die Foxconn-Gesellschaft Eson Precision Engineering legt ihre Bänder bis Freitag still, wie die Tageszeitung "Nikkei" berichtete.

Die Zentralregierung in Peking will den Stromverbrauch in der Volksrepublik in diesem Jahr um drei Prozent reduzieren, um seine Klimaziele zu erreichen. Die Provinzregierungen hatten die Vorgaben für Stromverbrauch zuletzt nochmals verschärft. In manchen Provinzen dürfen die Einwohner keine Wasserkocher oder Mikrowellen benutzen, Einkaufszentren müssen früher schließen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Warum Deon Markets in der Krypto-Landschaft herausragt

In der dynamischen Welt der Kryptowährungen hebt sich Deon Markets deutlich ab. Diese Plattform bietet mehr als nur den Handel mit...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Waffenruhe bröckelt: Angriffe und Sanktionen stellen Iran-Abkommen auf die Probe
08.07.2026

Washington macht Teheran für erneute Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus verantwortlich - und kontert mit Sanktionen und neuen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Vom öffentlichen in den privaten Sektor: Habeck wird Berater bei Investmentgesellschaft
08.07.2026

Ex-Vizekanzler Habeck wechselt in die Privatwirtschaft: Ab August nimmt der frühere Wirtschaftsminister einen lukrativen Beraterjob bei...

DWN
Politik
Politik AfD-Brandmauer: Ostdeutscher CDU-Verband fordern ein Ende der Abgrenzung
08.07.2026

Ein Antrag der Brandenburger Mittelstandsunion sorgt innerhalb der CDU für Diskussionen: Mitglieder des CDU-Verbandes fordern das Ende der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Allianz-Umfrage: Betriebsrente schlägt alle Job-Benefits
08.07.2026

Die Betriebsrente bleibt für Beschäftigte der wichtigste Zusatz im Job – und Unternehmen sehen das genauso. Doch ausgerechnet viele...

DWN
Finanzen
Finanzen Fed-Unabhängigkeit: Warum der Machtkampf um die Fed deutsche Anleger treffen kann
08.07.2026

Donald Trump ist vor dem Supreme Court abgeblitzt, doch sein Kampf um Einfluss auf die US-Notenbank geht weiter. Über...

DWN
Politik
Politik "Chatkontrolle" durch die Hintertür? Plötzliches Eilverfahren im EU-Parlament
07.07.2026

Die Bürger der EU lehnen die Chatkontrolle ab, auch das EU-Parlament. Plötzlich bringt EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola kurz vor...

DWN
Finanzen
Finanzen Ethisches Investieren: Der Vatikan predigt Moral und kauft Tech-Aktien
07.07.2026

Der Vatikan will Geld nach moralischen Kriterien anlegen und landet dabei ausgerechnet bei Meta, Nvidia, Apple, Amazon und Alphabet. Was...

DWN
Immobilien
Immobilien Deutscher Mietmarkt: Warum sich das Vermieten für Private nicht mehr lohnt
07.07.2026

Die Wohnungskrise in Deutschland verschärft sich. Doch während in Talkshows meist über rücksichtslose Immobilienkonzerne debattiert...