Wirtschaft

Zementkonzern Holcim steigt aus russischem Markt aus

Der Zementkonzern Holcim zieht sich angesichts des Krieges gegen die Ukraine aus Russland zurück.
29.03.2022 14:08
Aktualisiert: 29.03.2022 14:08
Lesezeit: 1 min

Der Zementkonzern HolcimHOLN.S zieht sich angesichts des Krieges gegen die Ukraine aus Russland zurück. Der Schweizer Konzern habe den entsprechenden Prozess eingeleitet, wie Holcim am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen verwies auf die eigenen Grundwert des verantwortungsvollen Handelns.

Ein Sprecher erklärte, Holcim habe mit der Suche nach einem Käufer für das Russland-Geschäft begonnen. Zum zeitlichen Rahmen eines Verkaufs wollte er sich nicht äußern. Holcim beschäftigt in Russland über 1000 Mitarbeiter. Zuvor hatte der Konzern bereits angekündigt, alle Kapitalinvestitionen in dem Markt auszusetzen. Ein Verkauf muss von den russischen Behörden bewilligt werden.

Das Geschäft in Russland trägt bei Holcim weniger als ein Prozent zum Konzernumsatz von knapp 27 Milliarden Franken (rund 26,1 Mrd Euro) bei. Das Unternehmen beschäftigt in dem Land rund 1000 Menschen.

Ob Holcim auf den Buchwert der drei zu veräußernden Zementwerke in Russland eine Abschreibung vornehmen muss, kann das Unternehmen noch nicht sagen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

DWN
Politik
Politik Regierungsbildung in Berlin: Das planen Linke, Grüne und SPD für die Hauptstadt
17.10.2026

"Mehr gemeinsam, mehr Berlin": Das Sondierungspapier von Linke, Grünen und SPD umfasst inklusive Anlagen etwa 30 Seiten. So wollen die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deal mit Nvidia: Bundesregierung plant Kooperation mit US-Chiphersteller
17.10.2026

Deutschland will die Lücke beim Einsatz künstlicher Intelligenz in der Industrie schließen. Viele deutsche KMU hinken bei der digitalen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stellenabbau in Deutschland: Angebot an Zeitarbeit schrumpft
17.10.2026

Früher war Zeitarbeit ein boomendes Geschäft: 2017 arbeiteten noch mehr als eine Million Deutsche als Zeitarbeiter. Heute kämpft...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ausweg aus russischen Rohstoffen? „Eine Alternative gibt es, aber sie könnte uns nicht gefallen“
17.10.2026

Wie Deutschland und viele weitere EU-Staaten will auch Estland seine Abhängigkeit von russischen Rohstoffen reduzieren oder sogar beenden....

DWN
Technologie
Technologie Datenleck nach Cyberangriff bei Autohaus-Software: Betrugsversuche befürchtet
17.10.2026

Autokäufer könnten sich nun Betrugsversuchen gegenübersehen, die besonders schwierig zu erkennen sind. Vor allem Häuser mit Marken...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesbank-Vorstand warnt: Risiko einer Schuldenkrise in Europa deutlich gestiegen
17.10.2026

Michael Theurer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, sieht in der jüngsten Verkaufswelle an den europäischen Anleihemärkten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Konflikte im Büro: So gehen Sie mit schwierigen Kollegen um
17.10.2026

Den schwierigen Kollegen wird man selten vollständig los. Doch man kann lernen, besser mit ihm umzugehen und sich selbst viel Ärger zu...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft BYD Dolphin G DM-i im Test: Ist das der Kleinwagen der Zukunft?
17.10.2026

100 Kilometer elektrisch, mehr als 1.000 Kilometer Gesamtreichweite und 212 PS: Der BYD Dolphin G DM-i bringt Werte in die...