Politik

AfD: Alice Weidel rechnet mit den Grünen ab und wirft Merz Wählertäuschung vor

AfD-Chefin Alice Weidel wirbt bei der Union aber weiter um eine Zusammenarbeit. Die Grünen greift sie im Bundestag scharf an: Sie hätten im Bundestag nichts verloren. „Sie haben alle noch nie in ihrem Leben gearbeitet!“
11.02.2025 12:24
Aktualisiert: 11.02.2025 12:24
Lesezeit: 1 min
AfD: Alice Weidel rechnet mit den Grünen ab und wirft Merz Wählertäuschung vor
In ihrer Rede beschwert sich AfD-Chefin Alice Weidel über die ständigen Zwischenrufe aus den Reihen der Grünen: „Dieses Geifern geht einem wirklich auf den Sender!“ (Foto: dpa) Foto: Kay Nietfeld

In der voraussichtlich letzten Bundestagssitzung vor der Wahl in knapp zwei Wochen ist es zwischen AfD-Chefin Alice Weidel und den Grünen im Parlament zu scharfen Wortgefechten gekommen.

Weidel liefert sich Wortgefecht mit Grünen

In ihrer Rede beschwerte sich Weidel über Zwischenrufe aus den Reihen der Grünen: „Dieses Geifern geht einem wirklich auf den Sender“, sagte sie und rief, die Grünen hätten im Bundestag nichts verloren. „Sie haben alle noch nie in ihrem Leben gearbeitet!“

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) reagierte auf eine Beschwerde Weidels über die Zwischenrufe mit den Worten: „Das können Sie Ihrer eigenen Fraktion ja auch mal sagen, die hier permanent reinrufen.“

Weidel wirbt bei Union weiter für Zusammenarbeit

Inhaltlich griff Weidel Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) für seinen Kurs an und warb weiter für eine Zusammenarbeit. „Sie, Herr Merz, Sie sind bereits gescheitert, denn das, was Sie betreiben, ist Wählertäuschung. Sie werden nichts von Ihren Versprechungen umsetzen können mit Grün-Rot.“

Nur mit der AfD werde eine Migrationswende, die Wirtschafts-, Energie- und Steuerwende und das Umsteuern in der Gesellschaftspolitik möglich sein. Weidel bekräftigte AfD-Positionen nach einem Ausstieg aus dem Euro, der Wiedereinführung einer eigenen Währung und einem Ende der Energiewende. „Das ist unsere Vision für Deutschland. Unsere Hand ist ausgestreckt für alle, die sie mit uns realisieren wollen. Und es liegt an Ihnen, ob Sie diese Hand ergreifen.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gestiegene Betriebskosten: Wachsender Druck auf Produktionsbetriebe

Die deutsche Wirtschaft steht im Jahr 2026 vor enormen Herausforderungen, welche die Gewinnspannen der Betriebe spürbar verringern. Laut...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: US-Indizes schließen uneinheitlich, da Trump ein Iran-Abkommen nach den Zwischenwahlen für möglich hält
22.09.2026

Politische Signale und starke Einzelwerte bewegen die Märkte im späten Handel.

DWN
Politik
Politik Mehrheit fordert Rücktritt von Kanzler Merz
22.09.2026

Mehr als die Hälfte der Befragten spricht sich für einen Rücktritt des Kanzlers aus. Unter den Anhängern einer Partei ist der Anteil...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Planet Labs: Berlin bekommt eine neue Satellitenfabrik
22.09.2026

In der Hauptstadt soll ein neuer Produktionsstandort für Satelliten entstehen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in den USA, will aber...

DWN
Politik
Politik Ehemaliger Topberater des Weißen Hauses: Trump gibt Tech-Milliardären beängstigend viel Macht
22.09.2026

Künstliche Intelligenz könnte die Welt ähnlich tiefgreifend verändern wie einst das Manhattan-Projekt. Doch diesmal liegt die...

DWN
Finanzen
Finanzen Heizkosten steigen 2026: So teuer wird das Heizen
22.09.2026

Für viele Haushalte wird das Heizen 2026 teurer – besonders bei Öl und Holzpellets. Eine neue Prognose zeigt, welche Heizarten stärker...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Kurs springt über 85.000 Dollar. Was hat die Erholung ausgelöst?
22.09.2026

Der Bitcoin-Kurs ist wieder deutlich gestiegen und kletterte über 85.000 Dollar. Bemerkenswert ist der Rebound, da kurz zuvor zwei...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Insolvenz: So schützen Unternehmer ihr Privatvermögen
22.09.2026

Gerät die Firma ins Wanken, kann es schnell um mehr gehen als das Unternehmen. Plötzlich stehen auch Haus, Depot und Ersparnisse auf dem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mercedes-Benz-Aktie: Arbeitszeit in der Diskussion – Konzern setzt deutsche Werke unter Druck
22.09.2026

Mercedes hält seine deutschen Werke für zu teuer und fordert mehr Arbeit für das gleiche Geld. Um den Druck zu erhöhen, legt der...