Finanzen

Rheinmetall-Aktie vor Aufnahme in EuroStoxx 50: Spielt der Rüstungskonzern bald Champions League?

Die Rheinmetall-Aktie hat seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs eine beeindruckende Kursrallye hingelegt und sich allein 2025 bereits mehr als verdoppelt. Zwar kommt es derzeit zu Kurs-Schwankungen, doch Analysten sehen das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.
19.03.2025 12:39
Aktualisiert: 19.03.2025 12:39
Lesezeit: 1 min

Rheinmetall-Aktie: Aktienrallye hält an - Schwankungen nach unten Gewinnmitnahmen geschuldet

Die Rheinmetall-Aktie hat mit dem Ukraine-Krieg eine Kursrallye hingelegt, wie das 5-Jahres-Chart der Aktie zeigt. Zuletzt sorgten die angekündigten milliardenschweren Rüstungsinvestitionen Deutschlands für zusätzlichen Auftrieb. Allein im Jahr 2025 hat sich der Aktienkurs bereits mehr als verdoppelt und liegt zeitweise am Mittwoch bei 1.370 Euro. Zum Vergleich: Vor Kriegsbeginn im Februar 2022 notierte die Rheinmetall-Aktie noch bei rund 100 Euro.

Zur Belohnung könnte nun die Aufnahme in den EuroStoxx 50 winken, der Leitindex, der im Euro-Raum die 50 stärksten börsennotierten Unternehmen zusammenfasst. Dennoch: Die letzten Tage sorgten Gewinnmitnahmen von Anlegern für kleine Dämpfer bei der Kursentwicklung. Analysten sehen darin aber nur ein vorläufiges Phänomen.

Rheinmetall-Aktie: Rüstungsbauer überholt VW in Sachen Marktkapitalisierung

Die Rheinmetall-Aktie überschritt am 17. März die 1400-Euro-Schwelle, einen Tag später rauschte sie auf 100 Euro ab. Wenig später lag ein neues Allzeithoch bei 1483, 00 Euro, worauf der Wert der Rheinmetall-Aktie wieder leicht fiel und sich derzeit erneut auf das "Tief" von vor zwei Tagen bewegt. Wohl aber nur vorübergehend, wie die US-Investmentbank Morgan Stanley prognostiziert, die Aktienrallye halte weiter an. Ein Sprung über die Marke von 1.500 Euro sei möglich. Auch Hauck Aufhäuser Investment Banking hat das Kursziel für Rheinmetall deutlich angehoben – von 920 auf 1.800 Euro – und die Einstufung weiterhin auf „Buy“ belassen. Analyst Simon Keller prognostiziert in einer veröffentlichten Studie von vergangener Woche ein „explosives Wachstum“ für den Rüstungskonzern.

Wie das Branchenblatt Wallstreet Online zudem schreibt, hat die Rheinmetall-Aktie hinsichtlich der Marktkapitalisierung bereits Volkswagen hinter sich gelassen, die sich mittlerweile auf rund 56,6 Milliarden Euro beläuft. Bei VW schlagen derzeit "nur" 55,4 Milliarden Euro zu Buche.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen ETF kaufen: So klappt der Einstieg Schritt für Schritt
03.04.2026

Ein ETF-Sparplan gilt als einfacher Weg zum langfristigen Vermögensaufbau. Trotzdem scheitern viele schon am ersten Schritt: den passenden...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mitarbeitermotivation im Wandel: Warum Geld allein nicht mehr reicht
03.04.2026

Mehr Geld reicht nicht mehr, um Mitarbeiter zu halten. Beschäftigte verlangen zunehmend Flexibilität, Sicherheit und echte Perspektiven....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lamborghini Urus SE im Test: Was leistet der Plug-in-Hybrid mit V8-Motor?
03.04.2026

Lamborghini entwickelt sein erfolgreichstes Modell weiter und kombiniert beim Urus erstmals einen V8-Motor mit Plug-in-Hybridtechnik....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Remote-Jobs werden knapper: Der Kampf ums Homeoffice nimmt zu
03.04.2026

Der Arbeitsmarkt für Remote-Arbeit verändert sich spürbar, während Unternehmen ihre Strategien neu ausrichten und die Nachfrage nach...

DWN
Panorama
Panorama DWN-Wochenrückblick KW 14: Die wichtigsten Analysen der Woche
02.04.2026

Im DWN Wochenrückblick KW 14 aus dem Jahr 2026 fassen wir die zentralen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen der vergangenen...

DWN
Politik
Politik Orbán oder von der Leyen: Wahlen in Ungarn werden Europa verändern - steht die EU vor einem Machtverlust?
02.04.2026

Die Parlamentswahl am 12. April in Ungarn rückt nicht nur die Zukunft von Viktor Orbáns politischem System sondern auch die Zukunft der...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Wall Street gibt nach
02.04.2026

Ein nervenaufreibender Handelstag an den Märkten: Erfahren Sie, welche überraschenden Faktoren die Kurse jetzt in Bewegung halten.

DWN
Politik
Politik BlackRock: Investmentpläne vor Iran-Angriff? Pete Hegseths BlackRock-Investition im Fokus
02.04.2026

Während des Iran-Krieges rücken mögliche frühere Verbindungen zwischen US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, BlackRock und den...