Immobilien

Immobilienerwerb: Umfrage offenbart Wissenslücken beim Immobilienkauf

Der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung kann schnell Hunderttausende Euro kosten, doch viele Menschen kennen wichtige Bedingungen nicht. Vor allem bei einem Punkt gibt es Nachholbedarf
31.08.2025 07:14
Aktualisiert: 31.08.2025 07:44
Lesezeit: 1 min

Für die meisten Menschen ist es die größte Investition ihres Lebens, doch beim Immobilienkauf haben viele Verbraucher Wissenslücken. Das zeigte eine Umfrage der Commerzbank, an der rund 2.500 Menschen teilnahmen.

Umfrage offenbart Wissenslücken beim Immobilienkauf

Demnach wissen lediglich 60 Prozent der Befragten, dass beim Immobilienkauf oder Bau Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten und eine mögliche Maklerprovision anfallen. Diese Nebenkosten machen in der Regel zehn bis 15 Prozent des Kaufpreises aus und kommen dazu.

Nur gut der Hälfte (54 Prozent) ist laut Umfrage bewusst, dass bei Immobilienfinanzierungen oft der Einsatz von 20 bis 30 Prozent Eigenkapital empfohlen wird. Und weniger als einem Drittel (28 Prozent) ist bekannt, dass es viele Förderprogramme gibt, etwa für Familien.

Hohe Zufriedenheit mit Wohnsituation

Die repräsentative Umfrage zeigt zudem, dass viele Menschen mit ihrer Wohnsituation äußerst zufrieden sind. Gut die Hälfte der Befragten (52 Prozent) gab das an. Allerdings wollen 24 Prozent ihren Wohnraum vergrößern, ebenso viele möchten raus aus der Stadt ins Grüne und 33 Prozent wünschen sich einen Balkon oder Garten.

30 Prozent können sich konkret vorstellen, in nächster Zeit Wohneigentum zu erwerben, so die Umfrage, die im März vom Meinungsforschungsinstitut Yougov online durchgeführt wurde. Dem gegenüber stehen 30 Prozent, die sich nach eigener Aussage auf absehbare Zeit keine Immobilie leisten können.

Für die Studie hat Yougov knapp 2.500 Menschen ab 18 Jahren befragt. Die Studie wurde vom 18. bis 26. März online durchgeführt.

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