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DWN-Wochenrückblick KW 04: Die wichtigsten Analysen der Woche

Im DWN Wochenrückblick KW 04 aus dem Jahr 2026 fassen wir die zentralen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen der vergangenen Woche zusammen. Dafür haben wir die relevantesten Themen in unserem Podcast in einen klaren Zusammenhang gebracht.
25.01.2026 19:00
Lesezeit: 2 min
DWN-Wochenrückblick KW 04: Die wichtigsten Analysen der Woche
DWN-Wochenrückblick Podcast KW 04 2026. (Illustration: DWN)

In dieser Episode blicken wir auf eine Welt im radikalen Umbruch, von geopolitischen Spannungen in Davos bis zu handfesten Risiken für den deutschen Mittelstand. Wir analysieren sieben zentrale Themenbereiche, die Politik und Wirtschaft derzeit in Atem halten:

Die Themen im Überblick

1 Hat Trump den Bezug zur Realität verloren?

Der Eklat von Davos: Internationale Spitzenpolitiker wie Emmanuel Macron kritisieren Donald Trumps geopolitische Alleingänge offen als „verrückte Ideen“ und fordern als Reaktion auf imperiale Tendenzen eine stärkere europäische Eigenständigkeit.

2 US-Präsident Trump gründet Friedensrat

Trumps Gegenentwurf zur UNO: Mit der Gründung eines exklusiven „Friedensrates“ spaltet der US-Präsident die Staatengemeinschaft, indem er treue Verbündete um sich schart, während Deutschland und Frankreich dem Gremium eine klare Absage erteilen.

3 Frankreich bewertet Machtverhältnisse in Europa neu

Machtverschiebung durch Aufrüstung: Deutschlands massives 500-Milliarden-Euro-Investitionsprogramm in die Bundeswehr sorgt in Frankreich für Unbehagen, da es die militärischen Kräfteverhältnisse in Europa verschiebt und den Wettbewerb in der Rüstungsindustrie verschärft.

4 Merz: Neues Zeitalter der Großmächte hat begonnen

Kanzler Merz im „Zeitalter der Großmächte“: Bundeskanzler Friedrich Merz schwört Europa auf eine härtere Gangart in einer von Macht dominierten Welt ein und droht den USA bei Zollkonflikten mit Gegenmaßnahmen, ignoriert dabei jedoch demonstrativ Trumps neuen Friedensrat.

5 Was tun, wenn der Blackout in Deutschland kommt?

Energie als Achillesferse: Die Gefahr von Blackouts und der geplante Stopp russischer Gasimporte bis 2027 zwingen Unternehmen dazu, ihre Energieversorgung durch Notstromsysteme und flexible Einkaufsstrategien radikal neu und krisensicher aufzustellen.

6 Experten an den US-Börsen: Goldpreis zu hoch

Märkte trotzen der Krise: Während Experten angesichts hoher Bewertungen vor Goldinvestments warnen und eine Diversifizierung weg von US-Aktien empfehlen, erleben europäische Immobilienwerte ein Comeback, und Rüstungsaktien gelten bereits als überhitzt.

7 Warum viele Unternehmen plötzlich keinen Kredit mehr erhalten

Kreditklemme durch Basel IV: Seit Anfang 2025 erschweren neue Bankenregularien die Kreditvergabe massiv, was insbesondere mittelständische Unternehmen ohne externes Rating vor ernsthafte Finanzierungsprobleme stellt.

Warum diese Woche entscheidend war

Es scheint, als drohe eine Zersplitterung der globalen Ordnung durch Trumps Gründung eines exklusiven „Friedensrates“ als Konkurrenz zur UNO. Gleichzeitig verdeutlichen die Themen dieser Artikel eine signifikante Verschiebung der innereuropäischen Machtbalance, da Deutschlands massive Aufrüstung das Verhältnis zu Frankreich belastet, während die Wirtschaft durch die Kreditklemme infolge von Basel IV und drohende Energieengpässe existenzielle Risiken bewältigen muss. Insgesamt beschreiben die Artikel den Eintritt in ein volatiles „Zeitalter der Großmächte“, in dem militärische Abschreckung, protektionistische Handelspolitik und die Sicherung kritischer Infrastrukturen die bisherigen diplomatischen Gewissheiten ablösen.

Weitere Ausgaben des DWN-Wochenrückblicks sowie den aktuellen Podcast finden Sie auf der Podcast Übersichtsseite der Deutschen Wirtschaftsnachrichten.

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