Wirtschaft

Yuan in Afrika: Wie Peking den Kontinent an sein Finanzsystem bindet

Der Dollar dominiert die Weltwirtschaft, doch in Afrika baut China längst eine alternative Zahlungsroute für den Yuan auf. Was Handel und Kredite günstiger machen kann, stärkt zugleich Pekings Einfluss und schafft neue Abhängigkeiten. Für deutsche Unternehmen entscheidet sich, ob sie im Wettbewerb um Afrikas Zukunft noch mithalten können.
20.07.2026 16:58
Lesezeit: 11 min
Yuan in Afrika: Wie Peking den Kontinent an sein Finanzsystem bindet
Der Dollar bleibt stark, doch Afrika nutzt zunehmend den Yuan. (Foto: dpa | Fernando Gutierrez-Juarez) Foto: Fernando Gutierrez-Juarez

Im Folgenden:

  • Warum China den Yuan in Afrika systematisch als Handelswährung etabliert.
  • Wie neue Zahlungssysteme den Dollar bei internationalen Geschäften umgehen.
  • Welche Vorteile afrikanische Unternehmen durch direkte Yuan-Zahlungen erhalten.

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Marcin Dobrowolski

Marcin Dobrowolski ist Historiker und Journalist bei Puls Biznesu, dem polnischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit polnischer Perspektive auf Wirtschaft und Unternehmen. Seit 2008 arbeitet er in Wirtschaftsmedien, moderiert seit 2009 die Gala „Gazellen der Wirtschaft“, gründete das Portal PulsHistorii.pl zur Wirtschaftsgeschichte und engagiert sich darüber hinaus in urbanen Bewegungen.
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