Wirtschaft

Niedrige Geburtenrate: Warum weniger Kinder die Wirtschaft produktiver machen könnten

Weniger Kinder, weniger Arbeitskräfte, weniger Wachstum: Diese Rechnung klingt logisch, könnte aber falsch sein. Eine neue Studie zeigt, dass sinkende Geburtenraten Unternehmen zu Automatisierung und technologischem Fortschritt zwingen. Warum ausgerechnet der demografische Druck die Produktivität erhöhen kann und welche Chancen sich daraus für Deutschland ergeben.
19.07.2026 09:41
Lesezeit: 6 min
Niedrige Geburtenrate: Warum weniger Kinder die Wirtschaft produktiver machen könnten
Eine niedrige Geburtenrate muss Wachstum nicht bremsen. (Foto: dpa | Stefan Puchner) Foto: Stefan Puchner

Im Folgenden:

  • Warum eine niedrige Geburtenrate das Wirtschaftswachstum nicht zwangsläufig bremsen muss.
  • Wie Arbeitskräftemangel Investitionen in Robotik und Automatisierung beschleunigt.
  • Welche überraschende Verbindung zwischen Geburtenrate und Produktivität besteht.

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Gabriel Chrostowski

Gabriel Chrostowski ist Journalist bei Puls Biznesu, dem polnischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit polnischer Perspektive auf Wirtschaft und Unternehmen. Bei Puls Biznesu ist er für makroökonomische und branchenspezifische Analysen zuständig. Er taucht gerne in umfangreiche Datensätze und Forschungsstudien ein, um den tatsächlichen Zusammenhängen auf den Grund zu gehen. In seiner Freizeit liest er, geht laufen, spielt Fußball und wandert. Er ist Absolvent der Wirtschaftsuniversität Posen (Poznań University of Economics and Business).
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